Viel passiert ist nicht. Die nachrichtenarme Zeit haben Institutionen und Verbände genutzt, um auf den desolaten Zustand...
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3 Kommentare
Normalerweise ist Pferdefleisch auch nicht gefährlich. Aber die Tiere, um die es hier geht, bekamen Phenylbutazon verabreicht und wurden höchstwahrscheinlich auch nicht dem Fleischbeschauer vorgeführt. Wer weiß, welche Krankheitserreger die in sich haben. Meiner Ansicht nach ist das vorsätzliche Körperverletzung.
Phenylbutazon ist bei Weitem nicht so ungefährlich, wie das hier dargestellt wird.
Phenylbutazon hat im Körper eine sehr lange Verweildauer. Wirksame Konzentrationen werden in den Gelenken noch bis zu drei Wochen nach Beendigung der Einnahme gefunden. Der Wirkstoff hat so einerseits zwar sehr starke entzündungshemmende Effekte, andererseits aber auch sehr schwere Nebenwirkungen. Es sollte daher nur wenige Tage eingenommen werden.
An Nebenwirkungen werden unter anderem beobachtet: Magen-Darm-Störungen (Ulkusgefahr), Knochenmarksschäden (Agranulozytose), Natriumretention (Ödeme), vermehrte Harnsäure-Ausscheidung und dadurch Gefahr der Konkrementbildung.
Phenylbutazon kam zunächst in weiter gefassten Anwendungsbereichen in den Markt. Nach dem Bekanntwerden schwerer Nebenwirkungen (gastrointestinale Schädigungen, Störungen der Blutbildung), zum Teil mit Todesfolge, wurden 1984 die Indikationen eingeschränkt und weitere Maßnahmen auferlegt, um die Anwendung von Phenylbutazon nur auf das absolut notwendige Maß zu beschränken. Weiterhin wurde Fixkombinationen von Phenylbutazon mit Corticosteroiden für die intramuskuläre Injektion bei starken Rückenschmerzen (Beispiel Tomanol B:[11] Phenylbutazon, Ramifenazon, Prednisolon, Vitamin B12, Cinchocain) in Deutschland 1985 die Zulassung entzogen, da auch bei kurzzeitiger Anwendung unvertretbar häufig Blutungen im Magendarmtrakt, Magenschleimhautgeschwüre und Magendurchbrüche auftraten.
Die Unternehmen, die daran beteiligt waren, gehören meiner Ansicht nach auf jeden Fall bestraft und geschlossen.

Wo bleibt eine Mitverantwortung ( völlig unzureichende Kontrollen der Nahrungsmitel ) der Verbraucherministerin ?
Konsequenz ??

Der jetzt wieder aufkommende Ruf nach der Politik ist doch lächerlich. Hier geht es um Betrug, der empfindlich bestraft werden muss; d.h. keine neuen Regelungen, sondern Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft.
Viel passiert ist nicht. Die nachrichtenarme Zeit haben Institutionen und Verbände genutzt, um auf den desolaten Zustand...
Kommentare zu: Pferdefleisch in Fertiggerichten von Aldi und Co.
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