Lego: Spielzeugriese macht etwas weniger Gewinn

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Lego: Spielzeugriese macht etwas weniger Gewinn

Es sind vor allem Serien wie "Lego City, "Ninjago" und "Nexo Knights" mit denen der dänische Spielzeugriese seinen Umsatz macht. Ein neuer Rekordgewinn blieb allerdings aus.

Der dänische Spielzeugriese Lego hat nach dem Rekordergebnis 2015 zuletzt etwas weniger verdient, aber mehr Umsatz erzielt. Unter dem Strich standen für das Unternehmen im ersten Halbjahr 2016 knapp 469 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es noch rund 3,55 Milliarden Kronen gewesen. Seinen Umsatz konnte der Bauklötzchenbauer dagegen weiter von 14,14 auf 15,7 Milliarden Kronen (rund 2,1 Mrd Euro)steigern.

Die Geschichte Legos

  • Die Gründung

    1932 gründete der dänische Tischlermeister Ole Kirk Christiansen Lego. Der Name setzte sich zusammen aus „leg godt“, was so viel heißt wie: „spiel gut“. Zu Anfang stellte das Unternehmen noch Holzspielzeug her.

  • Die ersten Plastiksteine

    Ein Legostein, der dem heutigen Modell schon sehr ähnelt, wurde 1949 eingeführt. Die Oberseite war mit Noppen besetzt – wie es bis heute noch ist. Allerdings war die Unterseite hohl. Daraus resultierte ein Mangel an Stabilität.

  • Stabilität für den Stein

    Geschaffen wurde die Stabilität, die Lego so beliebt macht, 1958. Statt des Hohlraums befanden sich an der Unterseite der Steine nun Röhren, die dafür sorgten, dass die Steine fortan sehr gut hielten.

  • Lego baut Modellfahrzeuge

    Von 1956 bis 1970 produzierte Lego Modellfahrzeuge nach realen Vorbildern. Insgesamt 16 Fahrzeuge gab es – diese konnten mit den bereits verkauften Klötzen kombiniert werden.

  • Das Lego-Männchen

    1974 wurden erstmals Lego-Figuren mit drehbaren Köpfen und Armen verkauft. Die Körper wurden damals noch aus herkömmlichen Steinen gebaut. Im selben Jahr kamen Figuren mit drehbaren Köpfen auf den Markt, die den heutigen Figuren sehr ähneln. Allerdings hatten sie noch keine bemalten Gesichter. Seit 1978 werden die sogenannten „Minifigs“ produziert – die heute bekannten Figuren.

  • Die Beinahe-Insolvenz

    2003 musste Lego große Verluste hinnehmen – rund 120 Millionen Euro verlor das Unternehmen und stand kurz vor der Insolvenz.

  • Die Wende

    Deswegen übernahm ab 2004 der damals 36-jährige Jørgen Vig Knudstorp die Geschäftsführung. Der frühere Mitarbeiter von McKinsey war der erste Lego-Chef, der nicht zur Gründungsfamilie gehörte. Indem er zurück zum Kerngeschäft kehrte, die Zahl der Teile drastisch reduzierte und Legos Kindermarke Duplo wieder einführte, brachte er den Konzern zurück auf Gewinnkurs.

  • Der Einstieg in die digitale Welt

    Unter Knudstorp schaffte Lego auch den Sprung in die digitale Welt. Warner Brothers produzierte für Lego den Film „Lego the Movie“, es gibt mittlerweile Online-Games, Computer-Spiele und Apps. Mit all diesen Mitteln wirbt Lego für sein Kerngeschäft – die Klötzchen.

Vor allem bei den Verkäufen der Serien „Lego City“, „Lego Ninjago“ sowie der neuen Reihe „Lego Nexo Knights“ legten die Dänen zu. Der Spielzeughersteller baut derzeit eine neue Fabrik in China und erweitert seine Anlagen in Mexiko und Ungarn. Lego beschäftigt weltweit nach eigenen Angaben rund 18 500 Mitarbeiter.

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