Lieferstopp: Pharmahändler Phoenix streitet mit Novartis

Lieferstopp: Pharmahändler Phoenix streitet mit Novartis

, aktualisiert 24. November 2011, 11:38 Uhr
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Novartis-Werk in Basel

Quelle:Handelsblatt Online

Weil sie sich beim Preis nicht einig werden, hat der Pharmakonzern Novartis die Lieferungen an den Großhändler Phoenix eingestellt. Phoenix befürchtet nun einen Engpass an Novartis-Produkten.

MannheimDer Pharmagroßhändler Phoenix liegt mit dem Schweizer Pharmakonzern Novartis wegen eines Lieferstopps im Streit. Phoenix werde in Deutschland von Novartis wegen Uneinigkeiten über die Preise seit Mitte November nicht mehr beliefert, teilte Phoenix mit.

Das Mannheimer Unternehmen, das nach eigenen Angaben in Deutschland fast die Hälfte der rund 21.000 Apotheken beliefert, fürchtet nun, dass deren Versorgung mit Novartis-Produkten gefährdet ist. Novartis war zunächst für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

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Wie lange die vorhandenen Bestände an Novartis-Produkten den Bedarf noch decken könnten, sei unsicher. Novartis habe die Phoenix-Bestellungen der vergangenen Woche bisher nicht ausgeliefert. Phoenix bezeichnete die von Novartis vorgelegten Preiskonditionen als unangemessen. Bisher sei keine Einigung erzielt worden.

Die Gespräche würden aber fortgesetzt, sagte eine Phoenix-Sprecherin. Zugleich behalten sich die Mannheimer nach eigenen Angaben rechtliche Schritte wegen des Lieferstopps vor und haben Novartis aufgefordert, die Aussendungen wieder aufzunehmen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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