Lufthansa: Piloten legen Montag eine Streikpause ein

Lufthansa: Piloten legen Montag eine Streikpause ein

, aktualisiert 27. November 2016, 13:37 Uhr
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Ein Lufthansa-Airbus A321 beim Start: Deutschlands größte Airline will am Montag wieder alle Verbindungen anbieten.

Quelle:Handelsblatt Online

Ohne Streik gab es bei der Lufthansa am Sonntag 35 Flugausfällen. Die Piloten wollen ihren Arbeitsausstand am Montag unterbrechen. Dann soll Deutschlands größte Airline sämtliche Verbindungen wie geplant anbieten.

FrankfurtDie Lufthansa will am Montag zu ihrem Flugplan zurückkehren und sämtliche Verbindungen wie vorgesehen anbieten. Für diesen Tag gebe es bisher keinen Streikaufruf der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit, erklärte die Fluggesellschaft am Sonntag auf Twitter.

Die Piloten haben wegen des Tarifkonflikts seit Mittwoch die Arbeit niedergelegt. An den vier Streiktagen verpassten rund 350.000 Passagiere ihren Flug. Die Gewerkschaft kündigt ihren Streik mindestens 24 Stunden im Voraus an.

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Die Lufthansa-Piloten haben am Sonntag erstmals seit Mittwoch nicht zum Streik aufgerufen. Trotzdem sind die Folgen des mehrtägigen Ausstands für manche Passagiere noch zu spüren. Zwar könne die Fluggesellschaft einen weitgehend normalen Flugbetrieb bieten, dennoch komme es noch zu Einschränkungen. „Konkret heißt das, dass heute 35 Flüge betroffen sind“, sagte ein Lufthansa-Sprecher.

Acht Flüge seien in München gestrichen, davon fünf Interkontinentalverbindungen, 27 Flüge fallen in Frankfurt aus, 14 davon sind Langstreckenflüge. Sollte die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) auch am Montag nicht zum Streik aufrufen, dürfte der Betrieb wieder normal laufen.

Am Freitagabend hatte Cockpit in dem festgefahrenen Streit einen neuen Vorschlag der Fluggesellschaft abgelehnt. „Es gab keine Bewegung seitens Lufthansa auf uns zu“, hatte Cockpit-Vorstand Jörg Handwerg gesagt. „Wir brauchen ein verhandlungsfähiges Angebot. Ansonsten kann es immer wieder zu Streikmaßnahmen kommen.“

Unterdessen forderte Lufthansa-Personalchefin Bettina Volkens Cockpit auf, neue Gespräche mit dem Konzern aufzunehmen. „Wir müssen reden“, sagte Volkens der „Bild am Sonntag“. „Ich wünsche mir sehr, dass die Vereinigung Cockpit von ihrer unnachgiebigen Haltung endlich abrückt.“

Quelle:  Handelsblatt Online
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