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Luxus: Schweiz rettet italienische Luxusindustrie

Luxus: Italiens Edel-Schneider ziehen in die Schweiz

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Schweiz rettet italienische Luxusindustrie

Platz 10 belegt in der Vergleichsstudie der Unternehmensberatung Mercer die japanische Stadt Nagoya. Sie ist nach Tokio, Yokohama und Osaka das viertgrößte japanische Industriezentrum. Rund 2,3 Millionen Einwohner wohnen in der südjapanischen Stadt.

Bild: AP

Der Standortwechsel in die Schweiz ist ein Grund dafür, dass die italienische Luxusindustrie bisher einigermaßen unbeschadet durch die Euro- und Finanzkrise gekommen ist. „Echter Luxus kennt keine Krise“, sagt Santo Versace, Präsident des italienischen Luxusherstellerverbandes Altagamma. Selbst im krisengeschüttelten Italien sorgen kaufkräftige Touristen aus Asien und Russland für wachsenden Konsum. Mehr als die Hälfte aller Luxusumsätze im Mailänder Modeviertel rund um die Via Montenapoleone bringen die Touristen.

Die steigende Lebenserwartung der Bevölkerung, die zunehmende Kaufkraft berufstätiger Frauen sowie eine rasant steigende Nachfrage in den Schwellenländern stimmen den Luxusfunktionär optimistisch: „Die Branche wird in zehn Jahren doppelt so groß sein wie heute“, prognostiziert Branchini. „Je edler die Qualität, desto größer das Wachstumspotenzial.“

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90 Prozent gehen ins Ausland

Auch Zegna reitet auf der Luxuswelle. Was für Weinkenner Barolo und Barbaresco, sind für die Fans edlen Tuchs Zegnas gediegene Anzüge. Das vor gut 100 Jahren von Ermenegildo Zegna gegründete Wollstoffunternehmen zählt zu den wichtigsten Playern auf dem italienischen Luxusmarkt. Das Familienunternehmen hat weltweit 7000 Beschäftigte und Produktionsstätten in Italien, der Schweiz, in Spanien, der Türkei und Mexiko. 2011 erzielte Zegna einen Rekordumsatz von 1,1 Milliarden Euro, der Nettogewinn sprang um 91 Prozent auf 115,1 Millionen Euro. 90 Prozent der Produktion gehen ins Ausland.

Zegnas Erfolgsrezept widerspricht den Standardrezepten aller Berater: Die Modemacher machen alles selbst – vom Einkauf des Rohmaterials über die Produktion der Stoffe bis hin zum Entwurf und dem Verkauf der fertigen Kollektionen.

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Geführt wird das Unternehmen in dritter Generation von den Enkeln des Gründers: Gildo ist Vorstandschef, Paolo Chairman. Beide sorgen dafür, dass Zegna modisch immer ganz vorn mit dabei ist. Bei den jüngsten Herrenmodenschauen in Mailand machte Zegna mit einer Kollektion seidener Anzüge Furore. Gildo Zegna: „Wir tragen damit dem neuen Modetrend Rechnung – der Leichtigkeit des Seins.“

2 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 17.08.2012, 23:37 UhrChlodwig

    Das muss man den Italienern lassen,
    die haben für Mass-Anzüge zu schneidern,
    ein Händschen wie kein anderes Land.
    Echt Top in Qualität und Outfit.
    Hab mir auch einen machen lassen, echt super.

  • 17.08.2012, 19:14 Uhrskyjellyfetty

    Na,ist doch schön für die Schweiz.Sie wird bald eine Realwirtschaft zu schätzen wissen und von ihr Leben müssen.Hoffentlich!
    Ob es den Luxusfuzzis dann noch so gut dort gefällt,wird sich zeigen.

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