Schweiz rettet italienische Luxusindustrie
Bild: APPlatz 10 belegt in der Vergleichsstudie der Unternehmensberatung Mercer die japanische Stadt Nagoya. Sie ist nach Tokio, Yokohama und Osaka das viertgrößte japanische Industriezentrum. Rund 2,3 Millionen Einwohner wohnen in der südjapanischen Stadt.
Bild: REUTERSWie im Vorjahr belegt Hong Kong den neunten Platz im Ranking. Sieben Millionen Menschen leben in der Stadt an der Südküste Chinas. Dabei bildet der Stadtteil Central das Finanz- und Geschäftszentrum. Am 1. Juli 1997 übergibt Großbritannien Hong Kong zurück an die Volksrepublik China.
Bild: REUTERSAm 29. Mai 1900 gründet Émile Gentil während der französischen Kolonialherrschaft die Stadt Fort-Lam. Heute ist N`Djamena, so der neue Name, die Hauptstadt des Tschad und bekannt für die Förderung von Öl und Kohle. Unternehmen, die ihren Mitarbeitern denselben Lebensstandard wie in der Heimat bieten wollen, müssen einen hohen Preis zahlen. Obwohl N`Djamena nur den achten Platz belegt, gehört sie dennoch zu den Überraschungen im Ranking.
Bild: dapdMit 4,8 Millionen Einwohnern ist der Stadtstaat Singapur der flächenmäßig kleinste Staat in Südostasien. Singapur ist Sanskrit und bedeutet so viel wie Löwenstadt. Im Ranking belegt die südostasiatische Metropole den siebten Platz.
Bild: dpaNicht nur der Züricher See bietet Entspannung für den stressgeplagten Menschen. Die schöne Altstadt, hohe Berge und die leckere Schokolade runden das Wellnesspaket ab. Billig ist die Stadt, die zwischen dem Uetliberg und dem Zürichberg liegt, jedoch nicht. Dies beweist der sechste Platz im Ranking.
Bild: REUTERS192.000 Einwohner genießen die schöne Lage am Genfer See in der Schweiz. Der Ausländeranteil in Genf ist mit 46,9 Prozent sehr hoch. Kein Wunder, denn viele internationale Organisationen sind in der Stadt beheimatet. Genf belegt wie im Vorjahr den fünften Platz.
Bild: dpa/dpawebMoskwa oder besser bekannt als Moskau, verteidigt ihren Ruf als eine der teuersten Städte der Welt und belegt somit den vierten Platz. Die Hauptstadt ist das wirtschaftliche, politische sowie kulturelle Zentrum des Landes. Seit 1990 befinden sich der Kreml und der Rote Platz auf der Weltkulturerbe Liste der UNESCO.
Bild: REUTERSEine weitere japanische Stadt findet sich im Ranking wieder. Mercer bescheinigt Osaka den dritten Platz. Letztes Jahr noch auf Platz 6 ist das Handelszentrum die drittteuerste Stadt für Expatriates.
Bild: ReutersLuanda ist die Hauptstadt Angolas und zählt mittlerweile zu den größten Städten in Afrika. Die wichtigsten Exportgüter sind neben Kaffee auch Rohöl und Diamanten. Der Bauboom treibt die Preise extrem nach oben. Dies schlägt sich in den Lebenshaltungskosten für die Mitarbeiter der ansässigen Unternehmen nieder. Letztes Jahr noch auf der Spitze fällt sie im Ranking auf den zweiten Platz.
Bild: dpaAnd the winner is Tokio. Letztes Jahr noch auf Platz zwei übernimmt die Hauptstadt Japans die Führung in der Liste. Sie ist nicht nur die bevölkerungsreichste Stadt sondern auch das Herz des Landes.
Platz 10 belegt in der Vergleichsstudie der Unternehmensberatung Mercer die japanische Stadt Nagoya. Sie ist nach Tokio, Yokohama und Osaka das viertgrößte japanische Industriezentrum. Rund 2,3 Millionen Einwohner wohnen in der südjapanischen Stadt.
Der Standortwechsel in die Schweiz ist ein Grund dafür, dass die italienische Luxusindustrie bisher einigermaßen unbeschadet durch die Euro- und Finanzkrise gekommen ist. „Echter Luxus kennt keine Krise“, sagt Santo Versace, Präsident des italienischen Luxusherstellerverbandes Altagamma. Selbst im krisengeschüttelten Italien sorgen kaufkräftige Touristen aus Asien und Russland für wachsenden Konsum. Mehr als die Hälfte aller Luxusumsätze im Mailänder Modeviertel rund um die Via Montenapoleone bringen die Touristen.
Die steigende Lebenserwartung der Bevölkerung, die zunehmende Kaufkraft berufstätiger Frauen sowie eine rasant steigende Nachfrage in den Schwellenländern stimmen den Luxusfunktionär optimistisch: „Die Branche wird in zehn Jahren doppelt so groß sein wie heute“, prognostiziert Branchini. „Je edler die Qualität, desto größer das Wachstumspotenzial.“
90 Prozent gehen ins Ausland
Auch Zegna reitet auf der Luxuswelle. Was für Weinkenner Barolo und Barbaresco, sind für die Fans edlen Tuchs Zegnas gediegene Anzüge. Das vor gut 100 Jahren von Ermenegildo Zegna gegründete Wollstoffunternehmen zählt zu den wichtigsten Playern auf dem italienischen Luxusmarkt. Das Familienunternehmen hat weltweit 7000 Beschäftigte und Produktionsstätten in Italien, der Schweiz, in Spanien, der Türkei und Mexiko. 2011 erzielte Zegna einen Rekordumsatz von 1,1 Milliarden Euro, der Nettogewinn sprang um 91 Prozent auf 115,1 Millionen Euro. 90 Prozent der Produktion gehen ins Ausland.
Zegnas Erfolgsrezept widerspricht den Standardrezepten aller Berater: Die Modemacher machen alles selbst – vom Einkauf des Rohmaterials über die Produktion der Stoffe bis hin zum Entwurf und dem Verkauf der fertigen Kollektionen.
Geführt wird das Unternehmen in dritter Generation von den Enkeln des Gründers: Gildo ist Vorstandschef, Paolo Chairman. Beide sorgen dafür, dass Zegna modisch immer ganz vorn mit dabei ist. Bei den jüngsten Herrenmodenschauen in Mailand machte Zegna mit einer Kollektion seidener Anzüge Furore. Gildo Zegna: „Wir tragen damit dem neuen Modetrend Rechnung – der Leichtigkeit des Seins.“
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Alle Kommentare lesen17.08.2012, 23:37 UhrAnonymer Benutzer:Chlodwig
Das muss man den Italienern lassen,
die haben für Mass-Anzüge zu schneidern,
ein Händschen wie kein anderes Land.
Echt Top in Qualität und Outfit.
Hab mir auch einen machen lassen, echt super.
17.08.2012, 19:14 UhrRegistrierter Benutzer:skyjellyfetty
Na,ist doch schön für die Schweiz.Sie wird bald eine Realwirtschaft zu schätzen wissen und von ihr Leben müssen.Hoffentlich!
Ob es den Luxusfuzzis dann noch so gut dort gefällt,wird sich zeigen.