McDonald's: Keine Fitnessarmbänder mehr in Happy Meals

McDonald's: Keine Fitnessarmbänder mehr in Happy Meals

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Ein McDonald's in Miami

In den USA und Kanada hatte McDonald's versucht, sein Image mit Fitnessarmbändern in Happy Meals aufzupolieren. Das gibt die Fast-Food-Kette nun auf.

McDonald's ist in Nordamerika mit einem Versuch gescheitert, Kindern Bewegung schmackhafter zu machen. Die Restaurantkette zog etliche Fitnessarmbänder aus dem Verkehr, die als Spielzeug in den USA und Kanada in Happy Meals zu bekommen waren. Man habe einige wenige Berichte über mögliche Hautirritationen erhalten, die mit den wie Schrittzähler aussehenden Bändern in Verbindung stehen könnten, gab das in Oak Brook im US-Staat Illinois ansässige Unternehmen am Mittwoch bekannt.

So will McDonald´s aus der Krise

  • Neue Produkte

    In US-Filialen startet ein neuer Anlauf mit dem besonders großen „Third Pound Burger“. Spekuliert wird zudem, dass die Kette auf den Öko-Zug springt und das US-Trendgemüse Grünkohl anbietet.

    Quelle: dpa

  • Frühstück

    Verkauft McDonald's in den USA bislang nur von 7.00 bis 10.30 und am Wochenende bis 11.00 Uhr. Dabei entfällt ein Viertel des Umsatzes darauf. Kunden wünschen sich ein ganztägiges Angebot. Das soll es nun in einigen Filialen auch geben - testweise.

  • Mehr Lohn

    Wurde nach andauernden Protesten von Angestellten und hohem öffentlichen Druck für Zehntausende US-Mitarbeiter beschlossen. Kritikern geht das Gehaltsplus aber nicht weit genug.

  • Antibiotika-Hühnerfleisch

    Wird in den USA gestrichen - zumindest teilweise. Geflügel mit Medikamenten, die auch bei der Behandlung von Menschen verwendet werden, wird nicht mehr verkauft. So soll das Risiko sinken, dass die Antibiotika bei Menschen nicht mehr wirken.

  • Tischservice

    Plant McDonald's in Deutschland. Wer es bequemer mag, kann sich von Kellnern bedienen lassen - möglich soll das aber zunächst nur in ausgewählten Bereichen einiger Filialen sein.

McDonald's-Vertreterin Terri Hickey teilte in einer E-Mail mit, der Konzern werde in der Angelegenheit umfassende Ermittlungen anstellen. Für die jungen Gäste gebe es künftig ein anderes Spielzeug. Weitere Details nannte sie nicht.

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Die in verschiedenen Farben erhältlichen Fitnessarmbänder gab es zu den Happy Meals ausschließlich in den USA und Kanada dazu. Der Verpackung zufolge wurden sie in China hergestellt. Die Bänder wurden von Fast-Food-Kritikern als seltsames Werbemittel für ein Unternehmen angesehen, das das Image hat, dick machendes Essen zu servieren. McDonald's versucht seit Jahren, diesen Ruf loszuwerden.

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