Mindestlohn: Lidl-Chef schaltet sich in Mindestlohn-Debatte ein

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Lidl macht sich für einen gesetzlichen Mindestlohn stark

von Henryk Hielscher

Der Chef der Discounter-Kette Lidl macht sich für einen flächendeckenden Mindestlohn stark.

Die Discounterkette Lidl schaltet sich in die Auseinandersetzung um die Einführung eines gesetzlich festgeschriebenen Mindestlohns ein: „Lidl begrüßt jede Initiative, die einen flächendeckenden Mindestlohn in Deutschland anstrebt. Ein gesetzlich fixierter Mindestlohn ist ein starker Vertrauensbeweis für die Menschen, denen für die gute Arbeit, die sie leisten, ein fairer Verdienst zusteht“, sagte Lidl-Deutschlandchef Matthias Raimund. „Zudem zwingt ein Mindestlohn diejenigen Unternehmen auf den Prüfstand, die ihr Geschäftsmodell auf Lohndumping aufbauen“, so Raimund.
Lidl selbst hat bereits 2010 intern einen Mindestlohn eingeführt. Während aktuell über die Einführung eines gesetzlich festgeschrieben Mindestlohns von 8,50 Euro diskutiert wird, zahlt Lidl seit August 2013 mindestens 11 Euro. Erhöhungen würden regelmäßig geprüft. Raimund: „Wir werden das Thema auf der Agenda behalten.“

Arbeitsplätze im Handel sieht der Lidl-Deutschlandchef durch die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns nicht gefährdet. „Der Einzelhandel lebt von seinen Mitarbeitern. Sie verkaufen die Waren und tragen so maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg bei. Der Händler, der versucht, Lohnmehrkosten zu kompensieren, indem er Mitarbeiter entlässt, riskiert sein Geschäftsmodell.“

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