Mode: H&M plant neue Marke

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Zur Hauptmarke H&M und ihren Geschwistern COS, Monki, Cheap Monday und Weekday soll sich ein Neuling einreihen.

Die Schweden kommen: 275 neue Geschäfte will der Moderiese H&M dieses Jahr netto eröffnen. Und 2013 will der Konzern auch noch eine neue Modehandelskette starten.

Die H&M-Familie bekommt Zuwachs. Das schwedische Modehandelsunternehmen plant für 2013 eine neue, unabhängige Kette, die sich im höherpreisigen Segment bewegen soll. Bisher sind allerdings weder Name, Konzept, noch Umfang der Expansion bekannt.

Allein dieses Jahr plant H&M eine groß angelegte Expansion. Die Anzahl der Filialen soll um zehn bis 15 Prozent wachsen, zum Jahresende will das Unternehmen dann netto 275 mehr Geschäfte haben. Neueröffnungen soll es vor allem in China, die USA und das Vereinigte Königreich. Der Konzern sehe außerdem Potenzial in Deutschland, Frankreich und Italien.

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Außer der Hauptmarke H&M, betreiben die Schweden Modegeschäfte unter den Namen COS, Monki, Weekday und Cheap Monday. Sie alle agieren unabhängig vom großen Bruder H&M. Der größte Akteur unter den kleinen Geschwistern ist Monki mit 52 Geschäften, die eher verspielte, junge Mode anbieten. Dahinter folgt die mit 45 Geschäften vertretene höherpreisige Marke COS (Collection of Style) mit eher schlichter, zeitloser Bekleidung. Hinzu kommen Weekday (19 Filialen) und Cheap Monday (vier Filialen) mit junger Mode. In dieses Marken-Universum soll sich nächstes Jahr der Neuling mit höherpreisigen Produkten einreihen.

Deutschland ist mit 394 Filialen nicht nur der größte Markt der Schweden, sondern auch der wichtigste: Mit 3,4 Milliarden Euro Umsatz trugen deutsche Kunden 2011 am meisten zum Ertrag bei. Insgesamt verzeichnete H&M vergangenes Jahr einen Umsatz vom 14,6 Milliarden Euro. Der Gewinn nach Steuern betrug 1,8 Milliarden – und ist damit nach Jahren des Wachstums wieder gesunken. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen Überschuss von 2,1 Milliarden.

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Immerhin konnte H&M im ersten Quartal seinen Gewinn um fünf Prozent steigern. Er betrug von Dezember bis Februar 309 Millionen Euro, im Vorjahreszeitraum waren es noch 296 Millionen. Und das obwohl hohe Rohstoffpreise, sowie langfristige Investitionen die Kosten antrieben – denn solche Expansionen, wie die nun anstehende, gehen ins Portemonnaie.

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