Mode-Start-up: Mit Business- Blusen nach Berlin

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Mode-Start-up: Mit Business- Blusen nach Berlin

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Die drei Gründer des Blusenlabels byMi: Isabelle Stremme, Andra und Ferdinand Gallhöfer. Entgegen anderer Startups vertreiben sie bisher nur 15 Prozent ihrer Blusen über das Internet. Das soll sich in Zukunft ändern

von Nele Hansen

Heute startet die größte deutsche Modemesse, die Fashion Week, in Berlin. Drei ehemalige BWL-Studenten stellen ihr Blusen-Startup vor.

Vor zwei Jahren schleppten die drei Geschwister Andra und Ferdinand Gallhöfer (28) und Isabelle Stremme (32) ihre Blusen zum ersten Mal mit einem kleinen Handwagen auf das Messegelände der Modemesse für Streetwear „Bread and Butter“ in Berlin, bauten ihren Stand mit Ikea-Regalen auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof auf und strichen ihren Zwei-Quadratmeter-Stand selbst. Um sie herum zimmerten professionelle Handwerker für große Labels wie G-Star die Stände und beschmunzelten die drei Amateurhandwerker. Doch die Farbe hielt, die Regale auch, der kleine Stand war nicht zu übersehen. Die Aufmerksamkeit der Einkäufer war den drei Start-up-Gründern für ihr neues Blusenlabel „byMi“ gewiss.

Ab heute eröffnen die drei zum dritten Mal ihren Stand während der Berliner Fashion Week, allerdings nicht mehr auf der „Bread and Butter“, sondern auf der kleineren Messe „Show&Order“, die im ehemaligen Kraftwerk im Stadtteil Kreuzberg Mode aus dem Premium-Segment auch vieler kleiner Designer anbietet. „Die Bread and Butter war uns zu Street-Fashion-lastig. Die Show & Order ist unserer Meinung nach viel hochwertiger aufgestellt, wie eine Boutique-Messe, außerdem ist sie eine reine Ordermesse und hat nicht nur einen Event-Charakter“, erklärt Andra Gallhöfer.

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Auf der „Show and Order“ haben sich die drei Geschwister, die vor drei Jahren ihr Blusenlabel gründeten, fast schon etabliert.

Die älteste von ihnen, Isabelle Stremme, hat nach ihrem BWL-Studium in Oestrich-Winkel bereits sieben Jahre Erfahrung als Einkäuferin bei P&C und Golfhouse gesammelt. „Viele Kunden haben lange Blusen vermisst, die nicht aus der Hose rutschen. Außerdem sollte sie viele Knöpfe haben, damit die Bluse nicht zu viel preisgibt und vor allem sollten die Knöpfe halten“, sagt Stremme.

Also machten sich die drei ans Werk. Stremme und ihre kleine Schwester Andra Gallhöfer entwarfen den Schnitt, entwickelten Testversionen und suchten sich einen Produzenten, den Stremme durch ihre Kontakte im Einkauf kannte. Besonders wichtig war den dreien, dass nicht „Made in Bangladesch“, als Herkunftsland in der Bluse steht, sondern „Made in Europe“.

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