Mutterkonzern Hudson's Bay: Kaufhof ist für Weihnachtsgeschäft gerüstet

Mutterkonzern Hudson's Bay: Kaufhof ist für Weihnachtsgeschäft gerüstet

, aktualisiert 04. September 2017, 15:25 Uhr
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Die Warenhauskette will gut gerüstet ins anstehende Weihnachtsgeschäft gehen.

Quelle:Handelsblatt Online

Kaufhof bereitet sich frühzeitig auf das kommende Weihnachtsgeschäft vor. Mutterkonzern Hudson's Bay sieht die Warenhauskette dafür bereits jetzt gut gerüstet und zeigt sich daher zuversichtlich.

DüsseldorfDer kanadische Eigner des Kaufhofs sieht die Warenhauskette für das Weihnachtsgeschäft gut gerüstet. „Wir sind in Gesprächen mit unseren Lieferanten und haben keinerlei Unterbrechungen der Warenversorgung“, sagte der Einkaufschef von Hudson's Bay in Europa, Edo Beukema, am Montag während einer Telefonkonferenz. „Wir sind warenseitig gut aufgestellt für die Weihnachtssaison - alles im grünen Bereich.“

Hudson's Europa-Chef Wolfgang Link bekräftigte zudem, dass der Konzern in den kommenden fünf bis sieben Jahren bis zu eine Milliarde Euro in Deutschland investieren wolle. Geplant sei etwa die Modernisierung von 20 Häusern. „Wir haben intern eine Liste, an der wir arbeiten, welche Häuser wir in welcher Reihenfolge modernisieren wollen.“ Dabei habe der Konzern vor allem Mittelstädte im Blick.

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Die Kreditversicherung Euler Hermes hat ihre Garantiezusagen für Lieferungen an die Warenhauskette Kaufhof Branchen-Insidern zufolge gekürzt. Es gebe entsprechende Briefe an Lieferanten des Kaufhof, hatten zwei Insider Ende Juli erklärt. Nach Berichten der „Textilwirtschaft“ sowie des „Spiegel“ wurden die Garantiezusagen deutlich zusammengestrichen. Euler Hermes habe gegenüber mehreren Mode-Lieferanten erklärt, nur noch für 20 bis 25 Prozent des bisherigen Lieferumfangs geradezustehen, berichtete die „Textilwirtschaft“. Bei anderen Unternehmen seien die Einschnitte geringer ausgefallen. Euler Hermes wollte sich zu den Angaben nicht äußern.

Bei Unternehmen wie Euler Hermes versichern etwa Produzenten aus der Textilindustrie das Risiko ihrer Lieferungen an Handelsunternehmen. Kann der Händler die Lieferung nicht bezahlen, springt die Kreditversicherung ein.

Quelle:  Handelsblatt Online
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