Nach Bau-Panne auf der Rheintalbahn: Kollabierte Bahntrasse bei Rastatt wird früher fertig

Nach Bau-Panne auf der Rheintalbahn: Kollabierte Bahntrasse bei Rastatt wird früher fertig

, aktualisiert 14. September 2017, 13:05 Uhr
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Bereits seit 12. August ist die Nord-Süd-Verbindung bei Rastatt gesperrt.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Rheintalstrecke soll am 2. Oktober wieder frei zu befahren sein. Die Schienen der Strecke bei Raststatt sanken sich beim Tunnelbau durch Wasser und Erde ab. Trotzdem sind Reisende und Güterverbände sauer.

Baden-BadenDie Rheintalstrecke der Bahn bei Baden-Baden soll schon am 2. Oktober wieder befahrbar sein – fünf Tage früher als bisher geplant. Das gab die Deutsch Bahn am Donnerstag in Berlin bekannt. Die für den gesamten europäischen Bahnverkehr wichtige Nord-Süd-Verbindung ist seit dem 12. August wegen einer Baupanne gesperrt.

Damals hatten sich beim Tunnelbau bei Rastatt die Schienen abgesenkt, nachdem Wasser und Erdreich eingedrungen waren. Seither ist der Bahnverkehr auf dem Streckenabschnitt unterbrochen. Busse bringen Bahnreisende weiter.

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Am Donnerstag gab es eine weitere Sperrung auf der viel befahrenen Strecke, etwas südlich von der bereits gesperrten Strecke bei Rastatt: Ein umgestürzter Baum legte am Morgen die Bahnstrecke bei Emmendingen in beiden Richtungen für Stunden lahm. Nach Angaben der Bahn fiel ein Baum aus einem Privatgelände auf die Oberleitung.

Die Rheintalstrecke nördlich von Freiburg wurde in beiden Richtungen für Stunden gesperrt. Die Sperrung bei Emmendingen sollte noch am Donnerstag wieder aufgehoben werden. Verletzt wurde niemand.

Die Bahnsperrung sorgt nicht nur für Unmut bei Reisenden. Auch Güterverbände sind sauer: Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) beziffert den Schaden für Standzeiten, Umwegfahrten und Vertragsstrafen wegen verspäteter Lieferung mittlerweile auf mehrere Millionen Euro. Der Verband fordert von Verkehrsminister Dobrindt (CSU) einen Notfallfonds für Spedition, „aufgrund der zum Teil existenzgefährdenden Situation für die Transportlogistiker.“

Quelle:  Handelsblatt Online
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