
FrankfurtDie Deutschen Börse will ihre Aktionäre nach der geplatzten Fusion mit der Nyse Euronext mit einer Sonderdividende und einem Aktienrückkaufprogramm bei der Stange halten. Die Aktionäre sollen für das abgelaufene Jahr 2011 eine Dividende von 3,30 Euro je Aktie erhalten, kündigte das Unternehmen am Montagabend an. Die regulären Dividende solle auf 2,30 Euro steigen, zudem sollen die Anteilseigener eine Sonderdividende von einem Euro erhalten.
Darüber hinaus plane der Vorstand für das zweite Halbjahr 2012 Aktienrückkäufe im Umfang von bis zu 200 Millionen Euro, kündigte der Konzern an. „Damit folgt das Unternehmen seinen Kapitalmanagementgrundsätzen, überschüssige Barmittel an die Aktionäre auszuschütten, sofern es die Entwicklung des operativen Geschäfts, Investitions-, Liquiditäts- und Ratingüberlegungen erlauben.
Die Börse meldete zudem für das vergangene Jahr gestiegene Umsätze. Gegenüber dem Vorjahr kletterten die Erlöse um sechs Prozent auf 2,23 Milliarden Euro, ein Zuwachs von sechs Prozent. Der bereinigte Konzernüberschuss sei um 15 Prozent auf 833 Millionen Euro gestiegen. Allerdings musste das Unternehmen für den geplatzten Zusammenschluss mit der Nyse Euronext tief in die Tasche greifen. Das gescheiterte Vorhaben habe 83 Millionen Euro Kosten verursacht.













