Nike: Adidas-Konkurrenz setzt Sportartikelhersteller zu

Nike: Adidas-Konkurrenz setzt Sportartikelhersteller zu

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Nike bleibt bei Quartalsumsatz und Bestellungen hinter den Erwartungen zurück.

Trotz Steigerungen fallen Quartalsumsatz und Bestellungen geringer aus als erwartet. Ein Grund dafür sind auch die Rivalen Adidas und Under Armour.

Adidas macht dem US-Rivalen Nike zunehmend das Leben schwer. Wegen der verschärften Konkurrenz auf dem Heimatmarkt und wegen des starken Dollar setzte Nike im abgelaufenen Geschäftsquartal weniger um als erwartet. Wie das Management am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte, stiegen die Erlöse zwar um fünf Prozent auf 8,43 Milliarden Dollar. Damit lagen sie aber unter den Schätzungen von Analysten. Zudem ging eine wichtige Kennziffer für künftige Bestellungen zurück, während Experten hier ein Plus vorausgesagt hatten. Der Quartalsgewinn stieg dagegen um 20 Prozent auf 1,14 Milliarden Dollar. An der Wall Street sackte die Nike-Aktie im nachbörslichen Handel um 3,6 Prozent ab.

"Es gibt große Sorge um Nikes Wachstum in einem Umfeld deutlicher Konkurrenz", sagte Analyst Brian Yarbrough von der Investmentfirma Edward Jones. Nike hatte den Sportschuhe-Markt in den USA über Jahre dominiert. Doch nun gewinnen Adidas und Under Armour immer stärker an Boden. Die beiden Rivalen haben ihre Marken aufpoliert und neue Produkte eingeführt. Adidas konnte mit modischen Schuhmodellen punkten, die von prominenten Werbepartnern wie Kanye West, Pharrell Williams und Rita Ora bekanntgemacht wurden. Under Armour setzt Nike auch im Basketballgeschäft zu.

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