Online-Handel: Amazon will Babysitter vermitteln

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Online-Handel: Amazon will Babysitter vermitteln

Amazon baut seine Macht weiter aus - und zielt auf neue Branchen. Laut Insidern will der Konzern bald auch Dienstleistungen von Handwerkern, Babysittern oder Friseuren vermitteln.

Handwerker und Babysitter neben Büchern und Kleidung: Amazon erweitert sein Angebot in eine neue Richtung. Der Online-Riese will Insidern zufolge noch dieses Jahr ein neues Angebot starten.

Wie mehrere mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters sagten, plant der Onlinehändler die Vermittlung von lokalen Dienstleistungen wie Babysitting oder Handwerkerarbeiten.

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Damit tritt Amazon nicht nur in direkte Konkurrenz zu Bewertungsseiten und Empfehlungsdiensten wie Yelp oder Angie's List, sondern auch Heimwerkermärkten wie Home Depot oder Lowe's, die ebenfalls ihren Kunden vor Ort Klempner oder Anstreicher vermitteln.

Test in den USA

Die Planungen sind offenbar schon weit fortgeschritten. In den vergangenen Monaten habe Amazon bereits Kontakt zu einigen Dienstleistungsunternehmen sowie Startups in Seattle und San Francisco aufgenommen, die über das Internet oder mobilen Geräten Kunden und Anbieter zusammenbringen, sagten die Insider.

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Mindestens eines der Startups konzentriert sich auf Handwerksarbeiten. Andere haben ein breiteres Angebot, das auch Massagen und Friseure umfasst. Amazon wollte zu den Informationen keine Stellung nehmen. Vorerst dürfte sich das Angebot nur auf die Vereinigten Staaten konzentrieren. Bei Erfolg ist eine Ausweitung auf andere Länder wahrscheinlich.

Neue Märkte

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Dass Amazon neue Dienste erst in einzelnen Regionen ausprobiert, hat Tradition. Der Lebensmittel-Lieferdienst Fresh wurde zunächst in Seattle getestet, dann auf Los Angeles und San Francisco ausgedehnt. Immer wieder machen Gerüchte die Runde, dass der Dienst auch in Deutschland starten soll.

Amazon investiert seit längerem viel Geld in neue Technologien, Inhalte und zusätzliche Logistikzentren. Mit seinem Expansionsdrang setzt der Gigant immer mehr Branchen unter Druck.

Zuletzt schürte der Konzern selbst mit einem Video auf dem Internetkanal Youtube Spekulationen auf ein eigenes Smartphone. In dem Spot wirbt das Unternehmen für eine Veranstaltung am 18. Juni in Seattle, auf der Amazon-Chef Jeff Bezos ein neues Produkt vorstellen will. Wegen der hohen Investitionen kann Amazon seine rasant steigenden Einnahmen aber kaum zu Geld machen.

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