Onlinehändler vs. US-Verlag: Amazon und Hachette beenden E-Book-Streit

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Onlinehändler vs. US-Verlag: Amazon und Hachette beenden E-Book-Streit

Der Onlinehändler Amazon und die Verlagsgruppe Hachette haben sich im Streit um E-Book-Preise geeinigt: Hachette bekommt offenbar das Recht, selbst den Preis seiner elektronischen Bücher festzulegen.

Der weltgrößte Onlinehändler Amazon und die Verlagsgruppe Hachette haben ihren erbittert geführten E-Book-Streit beigelegt. Sie gaben am Donnerstag eine langfristige Vereinbarung bekannt. Der „New York Times“ zufolge bekommt Hachette dabei das Recht, selbst den Preis seiner E-Books festzulegen. Das war ein zentraler Streitpunkt in dem monatelangen Konflikt. Amazon dringt in den USA auf niedrigere Preise für digitale Bücher und wollte laut Medienberichten auch einen höheren Anteil der Erlöse.

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Der Streit hatte für Aufsehen gesorgt, nachdem Bücher von Hachette bei Amazon zeitweise nicht verfügbar waren oder ungewöhnlich lange Lieferzeiten hatten. Eine Reihe bekannter Schriftsteller kritisierte den Online-Händler daraufhin scharf.

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In Deutschland war Amazon in einen ähnlichen Konflikt mit der Verlagsgruppe Bonnier verwickelt (u.a. Ullstein, Carlsen, List), in dem es vor allem um die Verteilung der Einnahmen aus den E-Book-Verkäufen ging. Auch dieser Streit wurde vor kurzem beigelegt.

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