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27.07.2012

Proteste zur Olympiade: Wer sich gegen Vorwürfe von NGOs wehren muss

Nichtregierungsorganisationen haben eine Reihe von Sponsoren der Olympische Spiele in London ins Visier genommen. Was sie ihnen vorwerfen und wie die Unternehmen dazu stehen.

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Dow ChemicalDer US-Konzern zählt zu den elf globalen Sponsoren und finanzierte für sieben Millionen Pfund die Kunststoffhaut, die das Londoner Olympia-Stadium umhüllt. Doch das Logo von Dow Chemical wird dort aufgrund massiver Proteste gegen die Firma durch Mitglieder der Stadtparlament von London jetzt nicht mehr erscheinen. Federführend ist das NGO Bhopal Medical Appeal. Das Kommunalparlament von London verabschiedete außerdem einen Antrag, in dem es hieß Dow Chemical habe dem Ansehen der olympischen Spielen geschadet. Indien drohte sogar mit dem Boykott der Spiele. Dow Chemical kaufte im Jahr 2001 den US-Konkurrenten Union Carbide, der für die Chemiekatastrophe von Bhopal 1984 verantwortlich war. Rund 3500 Menschen wurden in Bhopal getötet, die Spätfolgen in der örtlichen Bevölkerung wirken bis heute nach. Insgesamt, so wird geschätzt, könnten sogar 25.000 Menschen an den Folgen der Katastrophe gestorben sein. Dow Chemical lehnt die Verantwortung für das Unglück ab. Quelle: dapd
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Dow Chemical

Der US-Konzern zählt zu den elf globalen Sponsoren und finanzierte für sieben Millionen Pfund die Kunststoffhaut, die das Londoner Olympia-Stadium umhüllt. Doch das Logo von Dow Chemical wird dort aufgrund massiver Proteste gegen die Firma durch Mitglieder der Stadtparlament von London jetzt nicht mehr erscheinen. Federführend ist das NGO Bhopal Medical Appeal.

Das Kommunalparlament von London verabschiedete außerdem einen Antrag, in dem es hieß Dow Chemical habe dem Ansehen der olympischen Spielen geschadet. Indien drohte sogar mit dem Boykott der Spiele. Dow Chemical kaufte im Jahr 2001 den US-Konkurrenten Union Carbide, der für die Chemiekatastrophe von Bhopal 1984 verantwortlich war. Rund 3500 Menschen wurden in Bhopal getötet, die Spätfolgen in der örtlichen Bevölkerung wirken bis heute nach. Insgesamt, so wird geschätzt, könnten sogar 25.000 Menschen an den Folgen der Katastrophe gestorben sein.

Dow Chemical lehnt die Verantwortung für das Unglück ab.

Bild: dapd
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