
FrankfurtDer Reise- und Schifffahrtskonzern TUI hat in seinem ersten Geschäftsquartal wegen einer schwächeren Entwicklung der Tourismustochter TUI Travel mehr Verlust eingefahren. Der Fehlbetrag in den drei Monaten bis Ende Dezember liege bei 137 Millionen Euro nach 94 Millionen Euro Verlust im Vorjahreszeitraum, wie TUI am Mittwoch mitteilte. Auf die TUI-Aktionäre entfällt davon ein Minus von 88 Millionen Euro - weniger als die von Analysten erwarteten 123 bis 167 Millionen Euro Verlust. Im Winter schreiben Tourimusunternehmen überlicherweise rote Zahlen.
Der Umsatz stieg um rund fünf Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. Im Gesamtjahr rechnet TUI weiterhin mit einem moderaten Zuwachs bei Umsatz und operativem Ergebnis.
Dem lange betriebenen Ausstieg bei Deutschlands größter Reederei Hapag-Lloyd ist TUI am Dienstagabend ein großes Stück näher gekommen. TUI veräußert 17,4 Prozent der Hapag-Lloyd-Anteile an ein Konsortium um den Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne und die Stadt Hamburg.













