Ravensburger: Spielehersteller will internationaler werden

Ravensburger: Spielehersteller will internationaler werden

, aktualisiert 28. Juni 2017, 15:36 Uhr
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Neben den bekannten Brettspielen läuft auch Brio, die Marke für Holzspielzeuge, gut.

Quelle:Handelsblatt Online

Fast eine halbe Milliarde Euro setzte Ravensburger im vergangenen Jahr um. Nun will der Spielehersteller aus Stuttgart international noch stärker wachsen. Zukäufe seien durchaus eine Option.

StuttgartDer Spielehersteller Ravensburger will künftig noch stärker auf das Ausland setzen. Es gehe darum, internationaler zu denken, sagte Vorstandschef Clemens Maier am Mittwoch in Stuttgart. Statt ein Produkt für Deutschland zu entwickeln und es dann auch im Ausland zu verkaufen, müsse man sich auf internationalen Märkten anschauen, wo Bedarf sei, sagte Maier. „Da haben wir noch eine Wegstrecke vor uns.“

Bislang hat Ravensburger nach eigenen Angaben schon Niederlassungen in fast allen europäischen Märkten, den USA und Japan. Das solle Zug um Zug ausgebaut werden – „wo es Sinn macht, eigene Leute hinzusetzen“. Sonst seien Zukäufe durchaus eine Option: „Wir schauen uns Sachen an.“

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2016 setzte die Unternehmensgruppe demnach rund 474 Millionen Euro um – nach 444 Millionen im Vorjahr. Der Jahresüberschuss lag bei rund 32 Millionen Euro. Zugelegt hätten alle Geschäftsbereiche, sagte Maier. Wachstumstreiber waren neben der Holzspielzeug-Marke Brio unter anderem auch klassische Spielwaren – so hätten sich beispielsweise die Brettspiele „Das verrückte Labyrinth“ oder „Scotland Yard“ in einer aktualisierten Version gut verkauft.

Neben der Internationalisierung wolle das Unternehmen auch seine digitale Kompetenz ausbauen, sagte Maier weiter. Ein Beispiel dafür sei eine komplexe Kugelbahn, die im Laufe des Jahres auf den Markt kommen soll. Mit dieser könne man sowohl in der analogen Welt als auch digital spielen: Man könne die Bahnen in echt, aber auch auf dem PC oder in einer App bauen und sich per Virtual-Reality-Brille zudem virtuell auf die Kugel setzen und Achterbahn fahren.

Quelle:  Handelsblatt Online
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