Sanierungsfall: Schwarze Zahlen in Sicht bei Strenesse

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Die angeschlagene Modefirma Strenesse ist auf einem guten Weg

von Henryk Hielscher und Nele Hansen

Die Chancen auf eine Rettung des Modeunternehmens Strenesse steigen.

„Bei der Sanierung ist Strenesse auf einem guten Weg“, sagte Restrukturierungsvorstand Michael Pluta der WirtschaftsWoche. „Nach unseren Planungen werden wir im kommenden Geschäftsjahr, das im Juli beginnt, bereits schwarze Zahlen schreiben.“ Daher stehe das Unternehmen bei der Suche nach Investoren nicht unter Zeitdruck, sagte der Insolvenz- und Sanierungsspezialist Pluta.

Mitte April hatte Strenesse Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. „Im Rahmen der Sanierung mussten wir uns von rund 40 der insgesamt 140 Mitarbeiter in der Zentrale trennen“, sagte Vorstandschef Luca Strehle. „Weitere Einschnitte sind derzeit aber nicht geplant, auch im Verkauf wird es keinen Stellenabbau geben“, so Luca gegenüber der WirtschaftsWoche.  

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Allerdings will Strenesse das Vertriebsnetz straffen. Neben einigen Shops stehen manche der 14 Outlets zur Disposition. In München wurde ein Shop geräumt, Strenesse verhandelt dort über einen neuen Standort. An der geplanten Neueröffnung in Berlin halten Strehle und Pluta fest. Zudem wollen sie weiter investieren, um zu wachsen. „Priorität hat dabei der Ausbau des Online-Geschäfts“, so Strehle, „aber auch die Expansion nach China ist im Gespräch.“ Derzeit werde ein Partner gesucht. „In den nächsten zwölf Monaten wollen wir dort einsteigen.“

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