Schlott
Sparen, sparen, sparen hieß es 2009 beim deutschen Druckereiunternehmen. Ein auferlegtes Sanierungsprogramm mit dem Abbau von 500 Stellen und neue Kredite sollten Schlott wieder nach vorne bringen. Das ursprüngliche Konzept reichte aber nicht aus.
Ein extrem hoher Preisverfall für Druckprodukte und steigende Rohstoffpreise verminderten die Gewinne des Unternehmens beträchtlich, sodass Ende des Jahres weitere Sanierungsschritte gemacht wurden. Um ihre Jobs zu behalten, verzichteten die Mitarbeiter daraufhin auch hier auf Teile ihres Weihnachts- und Urlaubsgeldes.