Schiller Burger und What’s Beef: Die Expansionspläne der Gourmet-Burger-Anbieter

Schiller Burger und What’s Beef: Die Expansionspläne der Gourmet-Burger-Anbieter

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Seit die Deutschen weniger Lust auf billiges Fastfood haben, blühen die Gourmet-Burger-Anbieter auf

von Niklas Dummer

Der Edel-Burger ist derzeit gefragt wie nie. Deswegen wollen der Berliner Anbieter Schiller Burger und der Düsseldorfer What's Beef nun auch in anderen Großstädten den Markt erobern.

Schiller Burger kommt nach Köln. Vor einigen Monaten ist bei der Berliner Gourmet-Burger-Kette, die aktuell sechs Filialen betreibt, die Heristo Gruppe eingestiegen, eines der größten Lebensmittelunternehmen Deutschlands. „Mit ihrer Hilfe wollen wir unser Konzept über Berlin hinaus verbreiten“, sagt Ali Cengiz, der Gründer von Schiller Burger. Aktuell schaut er sich Immobilien in Köln an.

In Berlin hat sich Cengiz vor allem durch die besonderen Standorte und die hohe Qualität einen Namen gemacht. „Wir haben den Kiezcharakter, uns gibt es nicht auf dem Kudamm, sondern in den 1-B- und –C-Lagen.“ Das will er auch in den Filialen bundesweit aufrechterhalten – genauso wie die Qualität.

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Das Franchise-Buch sei bereits geschrieben und erste Gespräche mit potenziellen Franchise-Nehmern geführt.

60 Jahre McDonald's Der Kampf um die Gourmet-Nische im Burgermarkt

60 Jahre nach der Gründung hat McDonald’s mit Problemen zu kämpfen. Alternative Burgerbrater wie What’s Beef oder Hans Im Glück haben aus den Fehlern des Fastfood-Giganten gelernt – und schnappen ihm die Kunden weg.

Wie sieht die Zukunft des Burgers aus? Wie hier, bei dem "Low-Carb-Burger" von Whatsbeef hat die Bullette hat das Brötchen ersetzt. Quelle: Pressebild, Montage

Kein grenzenloses Wachstum

Auch Selim Varol, der Gründer des Düsseldorfer Burger-Braters What’s Beef, will es nicht bei einem Restaurant belassen. In diesem Sommer soll noch eine zweite Filiale in Düsseldorf eröffnet werden. Zudem sind 2015 in Hamburg und Frankfurt weitere Läden geplant. 2016 will er nach München, Stuttgart und Köln expandieren. „Als Krönung soll die achte Filiale nach Berlin kommen – eine Art Burger-Disneyland“, wie er wirbt.

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Das Ziel für beide ist aber nicht grenzenloses Wachstum. „Das große System hat die Qualität von McDonald’s dahin gebracht, wo sie heute ist“, sagt Varol. Daraus hat er gelernt: Er will keine Franchise-Nehmer, sondern Freunde an Bord holen, die etwas von Kunst verstehen, die in seinen Restaurants eine besondere Rolle spielt und seine Idee vom Burger teilen.

Auch Cengiz will bei seinen Expansionsplänen auf Menschen setzen, die wie er den „Burgerspirit“ leben. „Da müssen wir ganz genau auswählen.“ So will er verhindern, dass es ähnliche Skandale gibt wie bei Burger King – hier wurde von Günther Wallraff Hygiene-Mängel bei dem größten Franchise-Nehmer aufgedeckt.

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