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14 Kommentare
Das ist doch mal wieder typisch für die Arbeitgeber- und Unternehmerzeitung Wirtschaftswoche. Nun ist Verdi Schuld, dass Schlecker am Ende ist. Das ist ja wohl ein schlecher Witz des Autors. Der Autor sollte sich mal auf die Socken machen und mal ein wenig recherchieren, wie hoch die Verbindlichkeiten sind. Wie hoch die Privatententnahmen sind oder waren.
Dann wird sich ein anderes Bild ergeben.
Die Gelackmeierten sind nun aber die Arbeitnehmer, weil diese jahrelang mies behandelt wurden, sich abgerackert haben bis zum Geht nicht mehr und nun keinen Job mehr haben.
DerfreieBürgerLars

Verdi ist sicher nicht unschuldig, hat sich aber genauso wie Schlecker verspeckuliert. Somit kann man eine Teilschuld nicht aberkennen.
Manchmal muss man auch einen Schritt zurück machen um wieder vorwärts zu gehen.
Und das kein Investor eine Firma übernimmt bei der Kündigungsschutzklagen zu tausenden laufen ist wohl auch klar. Und wer hat die Mitarbeiter dazu aufgefordert?
Nicht Schuld am Untergang aber Schuld daran das ein Neuanfang nicht möglich ist.

Gewerkschaften wie Ver.di können Leute mobilisieren die mit roten Fahnen und Trillerpfeife Radau machen. Deren Fachgebiet ist es doch sicherlich nicht die wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und kurzfristig die richtigen Weichen zu stellen. Insofern war das Ende von Schlecker bereits vorgezeichnet als Ver.di an den Verhandlungstisch geholt wurde. Die Gewerkschafter dachten dass erst mal die Allgemeinheit Geld geben soll (Subventionen...), und ein Konzept überlegt man sich dann später. Das klingt schon fast etwas wie die Griechische Tragödie der letzten Jahre.

Gibt es Belege für die These, dass Schleckers Personalkosten "im Vergleich zum Wettbewerb eine Katastrophe" waren? Lag dies an der Vergütung der Mitarbeiter oder an der schlechten Führung? Wie hoch war der Anteil der Personalkosten in der Gesamtkostenstruktur?
Ist Lohndumping - auch in Krisensituationen - ordnungspolitisch die richtige Antwort? Gilt das auch für Märkte, auf denen es offenkundig ein Überangebot gibt?

Artikel und Kommentare wie diese haben mit dazu beigetragen, dass ich die WiWo nicht mehr abonniere, sondern nur noch - kostenlos - im Netz lese. Es ist geradezu ein Witz, die Gewerkschaften in die Mitverantwortung zu ziehen. Im Prinzip ermuntert der Artikel andere Unternehmer dazu, geringe Löhne zu zahlen und die Gründung von Personalvertretungen zu verhindern, denn die mindern ja die Rendite. Wenn das die Einstellung der WiWo zu einer sozialen Marktwirtschaft ist, dann ist ja alles klar.
Warum ich trotzdem immer noch WiWo lese? Man muss schließlich wissen, was der Feind denkt.
Ein Verteidiger der sozialen(!) Marktwirtschaft

Nicht nur Verdi und die Geschäftsführung von Schlecker tragen Schuld am Untergang des Unternehmens. Auch die Berichterstattung der Presse und die Politik hatte ihren Anteil. War nicht Tenor der Berichterstattung, Schlecker schikaniere seine Mitarbeiter, es herrsche ein unsäglicher Druck, Schlecker bezahle so schlecht? Waren da nicht auch Politiker, die sogar zum Boykott aufgerufen haben? Wo sind diese Verfechter der Arbeitnehmerrechte jetzt? Ich würde ihnen gerne Weidmannsheil wünschen, nachdem Schlecker endlich erledigt wurde.

Ver.di hat bisher immer nur gefordert dass "irgendjemand" das alles bezahlen soll ohne kurfristig ein verständliches Konzept vorzulegen welches durchgerechnet ist. Mit dieser Methode hätte man in Griechenland sicherlich seit den 90er Jahren Erfolg gehabt, da es immer Dumme gegeben hat die das bezahlt haben. Wo haben diese Subventionen hingeführt? Griechenland liegt am Boden, den Rest kennen wir ja. Der Kern der Sache ist doch dass Ver.di den Schlecker-Konzern seit Jahren zerstören wollte und zu Boykotten aufgerufen hatte. Das die Pleite einer Firma auch Arbeitsplätze kostet, müsste doch gerade eine Gewerkschaft wissen.

Welch polemisierender Artikel!Die Tatsachen verdrehend! Schlecker weigerte sich bis nahezu zum absoluten Ende, sich von den Arbeitnehmervertretern in die Bücher schauen zu lassen. Da muss mensch eben erst mal prüfen!
Wenn die Geschäftsidee allerdings ist, dass die Menschen zu Hungerlöhnen arbeiten müssen, dann ist es besser der Betrieb geht unter. Dann besteht wenigstens für die Firmen, die angemessene Löhne zahlen, die Chance zu überleben.
Wenn 10 % weniger Lohn nicht reichen, um diese Firma weiter zu betreiben, dann ist es besser jetzt ist Ende. Denn sonst ist das ALG wegen gesenkter Löhne am Ende noch niedriger!
Schon merkwürdig, wenn gesetzliche Vorschriften (jeder Betrieb mit mindestens 5 Beschäftigten muss normalerweise einen BR haben) als Kostenfaktor benannt werden.
Übrigens: nur da, wo ein BR besteht, kann es auch einen Sozialplan geben! Welch Glück bei Schlecker!

Billige Proopaganda. Demnächst macht man noch die Juden für die Naziregierung verantwortlich. Ich trauere auch den Schlecker-Mitarbeitern keine Träne nach, denn sie haben das ausbeuterische System mit unterstützt, und zum Glück haben sich wenigstens einige Gewerkschafter dagegen gewehrt. Und auch ich als Kunde, der den Laden einfach boykottiert hat. Und das war gut so! Ja, ich war selber auch arbeitslos, mich hätte man aber schon mit vorgehaltener Pistole zwingen müssen, in einem solchen Laden zu arbeiten.

Was macht eigentlich Anton Schlecker und Gattin ?
Was machen die Kinder der Schleckers gerade?
Wer betreibt Schlecker xxl ?
Leider keine Berichterstattung. Eigenartig
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Kommentare zu: Verdi hat sich zu Tode gesiegt
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