Sportartikel-Hersteller: Adidas verzeichnet schwaches drittes Quartal

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Sportartikel-Hersteller: Adidas verzeichnet schwaches drittes Quartal

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Im vierten Quartal starten die Auslieferungen für die Fußball-WM in Brasilien 2014. Dann sollen die Umsatz-Zahlen bei Adidas wieder steigen.

Adidas zieht eine schwache Bilanz aus dem dritten Quartal. Ab sofort soll es mit dem Start der Auslieferungen für die Fußball-WM 2014 aber wieder aufwärts gehen.

Europas größter Sportartikelhersteller Adidas hat im dritten Quartal des Jahres mit heftigem Gegenwind zu kämpfen gehabt. Der im Vergleich zu anderen Währungen starke Euro, Vertriebsprobleme in Russland sowie ein schwaches Golfgeschäft ließen den Umsatz um sieben Prozent auf 3,88 Milliarden Euro sinken, teilte Adidas am Donnerstag mit. Das Betriebsergebnis verringerte sich um 6,1 Prozent auf 463 Millionen Euro und der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn um 8 Prozent auf 316 Millionen Euro.

Damit steht Adidas schlechter da, als angenommen: Am Markt waren operativ 466 Millionen Euro und netto 325 Millionen Euro erwartet worden. Adidas hatte bereits im September von einem verpatzten Start eines neuen Vertriebszentrums nahe Moskau berichtet und deshalb seine Gewinnziele für das Gesamtjahr nach unten korrigiert.

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Schwache Währungen etwa in Russland, Japan, Brasilien und Argentinien sorgen dafür, dass der Konzern dortige Erlöse nicht im erwünschten Maße in Euro umwandeln kann. In den USA war die Golfsaison wegen schlechten Wetters verspätet gestartet, was der Konzernmarke Taylor Made-adidas Golf zusetzte. Deren Erlöse brachen um fast 26 Prozent ein. Adidas-Chef Herbert Hainer rechnet damit, die großen Probleme des Konzerns bald in den Griff zu bekommen. "Ich bin zuversichtlich, dass wir bei TaylorMade-adidas Golf ein solides viertes Quartal sehen werden", sagte Hainer.

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In Nordamerika, dem wichtigsten Markt für Adidas, gingen die Umsätze in Euro um rund zehn Prozent zurück. Das Geschäft im zweitwichtigsten Markt China stieg um sechs Prozent, während die Erlöse in den übrigen asiatischen Märkten in Euro gerechnet um 13 Prozent einbrachen. In der westeuropäischen Heimat blieben die Umsätze um acht Prozent hinter dem vergleichsweise starken Vorjahresquartal zurück, in dem das Olympia-Geschäft angelaufen war.

Die lange kriselnde US-Tochter Reebok komme mit ihrer Neuausrichtung aufs Fitnessgeschäft wieder geschäftlich in die Spur. "Reebok wird im Gesamtjahr ein Umsatzwachstum berichten", kündigte Hainer an. Insgesamt mache der Konzern gute Fortschritte auf dem Weg zu seinen Zielen für 2015, betonte Hainer. Bis dahin will Adidas die Gesamterlöse auf 17 Milliarden Euro und die operative Marge auf elf Prozent steigern.

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