Quelle: ZBSPBranche: Körperpflege
Beliebteste Marke: Nivea
Die Marke aus dem Beiersdorf-Konzern hat eben ihren 100. Geburtstag gefeiert. Bei Generationen von Deutschen haben die Cremes und Lotions in den blauen Verpackungen einen festen Platz im Badezimmer. Die Verbraucher schätzen die Traditionsmarke und würdigen sie wie schon im Vorjahr mit 89 BrandIndex-Punkten. Die Befragten können zwischen -100 und +100 Punkte vergeben 89 ist ein Wert, von dem viele Marken nur träumen können.
Quelle: dpaBranche: Mode und Sport
Beliebteste Marke: Adidas
Adidas ist auch weiterhin die Kultmarke der Deutschen. Besonders ins Auge fallen die Produkte des Unternehmens aus Herzogenaurach bei bekannten Sportlern und Events. Durch seine vielfältigen Sponsorentätigkeiten ist der Sportartikelhersteller - und vor allem seine Produkte - in aller Munde. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnet er ein leichtes Plus von 83 auf 85 BrandIndex-Punkte - eine starke Traditionsmarke.
Über das Ranking: Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov erstellt jährlich ein Ranking der beliebtesten Marken des Jahres. Ihm liegen rund 500.000 Verbraucherbefragungen aus dem Jahr 2011 zu Grunde. Für den BrandIndex werden täglich 2.000 Verbraucher befragt, erreichbar sind Werte zwischen -100 und +100 BrandIndex-Punkten.
Quelle: obsBranche: Bier
Beliebteste Marke: Krombacher
Bei den Biermarken kann Krombacher seine Position als beliebteste Biermarke zum Vorjahr halten. 72 BrandIndex-Punkte erreicht das Unternehmen 2011, ein Punkt mehr als im Vorjahr. Das Unternehmen hat im Januar erst bekannt gegeben, dass es den Umsatz steigern konnte. Dafür haben vor allem alkoholfreie Biere gesorgt.
Quelle: dpa/dpawebBranche: Reifen
Beliebteste Marke: Michelin
Reifen des französischen Herstellers Michelin sind den Deutschen am liebsten. Die Marke mit dem gleichnamigen Männchen kann seinen Spitzenplatz im Vergleich zum Vorjahr halten.
Michelin vertreibt außer Reifen auch Straßenkarten, Hotel- und Reiseführer sowie Navigationsgeräte.
Quelle: dpaBranche: Banken
Beliebteste Marke: ING-Diba
"Diba - diba - du": Besonders aus der Werbung ist die Bank den Deutschen bekannt. Prominentes Aushängeschild ist Profi-Basketballer Dirk Nowitzki. Die Tagesgeldkonten der Bank sind besonders populär, zudem verfügt das Institut über ein breites Netz an Geldautomaten.
Quelle: dapdBranche: Consumer Electronics
Beliebteste Marke: Canon
Das japanische Unternehmen stellt seit den 30er-Jahren Kameras her, zunächst als Nachbauten, später folgten eigene Modellen. Seit Anfang der 80er Jahre ist Canon mit eigenen Digitalkameras am Markt. Canon stand bereits im vergangenen Jahr auf Platz eins der beliebtesten Marken im Bereich "Consumer Electronics".
Quelle: dapdBranche: Automobil
Beliebteste Marke: Audi
Mit 88 Punkten konnte der Autobauer aus Ingolstadt seinen ersten Platz aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen.
Quelle: APBranche: Gastronomie
Beliebteste Marke: Nordsee
Statt Burger, Döner oder Currywurst bevorzugen die meisten Deutschen die Marke, die für schnelle Fischgerichte steht: "Nordsee" erobert mit Lachs- und Matjesbrötchen Platz eins.
Quelle: dpaBranche: Logistik
Beliebteste Marke: DHL
Das Paketunternehmen der Deutschen Post liegt - wie auch im Vorjahr - auf Platz eins im Bereich Logistik. Dadurch, dass immer mehr Deutsche im Internet einkaufen, werden die gelb-roten Wagen wohl auch nicht so schnell aus den deutschen Wohngebieten verschwinden. Ein Vorteil des Paketdienstes: Wenn der Belieferte nicht zu Hause ist, werden Pakete oft bei Nachbarn abgegeben oder können am nächsten Werktag in einer nah gelegenen Filiale abgeholt werden. Das ist nicht bei allen Paketzustellern so.
Quelle: dpaBranche: Airlines
Beliebteste Marke: Lufthansa
Die Deutsche Lufthansa ist die beliebteste Fluggesellschaft der Deutschen. Bekannt geworden ist vor allem das Vielfliegerprogramm "Miles & More", das seit Anfang der 90er Jahre angeboten wird und mit dem das Unternehmen besonders auf die Treue der Kunden setzt.
Branche: Körperpflege
Beliebteste Marke: Nivea
Die Marke aus dem Beiersdorf-Konzern hat eben ihren 100. Geburtstag gefeiert. Bei Generationen von Deutschen haben die Cremes und Lotions in den blauen Verpackungen einen festen Platz im Badezimmer. Die Verbraucher schätzen die Traditionsmarke und würdigen sie wie schon im Vorjahr mit 89 BrandIndex-Punkten. Die Befragten können zwischen -100 und +100 Punkte vergeben 89 ist ein Wert, von dem viele Marken nur träumen können.
Brustbeinkurze, schwarze Kunstleder-Jäckchen, Skateboard fahrende Skelette auf T-Shirts und superenge, graue Jeans – Claire Midwood begutachtet den internen Testladen in Herzogenaurach.
Am Tag zuvor hatte das Team der Verantwortlichen für die Adidas-Marke Neo noch geprobt, wie schnell sich frisch angelieferte Ware auf Regale verteilen lässt. Jetzt ist alles wieder aufgeräumt, der Raum wirkt wie ein ganz normaler Mode-Shop.
Wäre da nicht dieser Spiegel. Auf den ersten Blick unscheinbar, verwischt er die Grenzen zwischen wirklicher und digitaler Welt.
Er zeigt, wie der Dax-Konzern soziale Netzwerke einspannt: Wer sich davor stellt, kann sein Spiegelbild mithilfe einer hinter der Scheibe installierten Kamera direkt ins Internet hochladen und so auf Facebook und beim Kurznachrichtendienst Twitter seine Freunde beim Anprobieren neuer Klamotten live um Rat fragen – je nach Traute auch als Video, unterlegt mit Musik.

Dieser weltweit erstmals in einem Laden eingesetzte, vom Dresdner Unternehmen eKiosk entwickelte „Social Mirror“ ist einer der Magnete, mit denen Adidas eine von Riesen wie H&M und Zara umworbene Klientel in die Shops seiner Marke Neo locken will: Vor allem Mädchen zwischen 14 und 19 sollen auf den Mix aus schnell wechselnder Mode und Social Media fliegen, der alles darf – außer langweilen.
Der erste neue Neo-Laden eröffnet an diesem Donnerstag in Hamburg, weitere neun Shops in sieben deutschen Städten folgen.
Geht das Kalkül während des zwölfmonatigen Tests im Heimatmarkt auf, will Adidas auf breiter Front Neo-Stores eröffnen. „Bis 2015“, sagte Markenvorstand Erich Stamminger der WirtschaftsWoche, „rechnen wir für Neo mit einem Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Euro.“
Branchenexperten halten das für realistisch: „Mit Neo erschließt sich Adidas eine neue Zielgruppe, ohne die Hauptmarke zu verwässern“, lobt Analyst Christoph Schlienkamp vom Düsseldorfer Bankhaus Lampe.













