Sportartikelhersteller: Ein neuer Chef für Puma - oder doch nicht?

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Sportartikelhersteller: Ein neuer Chef für Puma - oder doch nicht?

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Der norwegische Ex-Profifußballer und ehemalige Deichmann-Geschäftsführer Björn Gulden solle auf Koch folgen, berichtet das "Manager-Magazin" in seiner Online-Ausgabe unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise. Gulden selber bestreitet das.

Der Sportartikelhersteller hat angeblich einen Nachfolger für den geschassten Vorstandschef Koch gefunden. Der Pandora-Chef und ehemalige Deichmann-Geschäftsführer Björn Gulden soll es angeblich machen. Der dementierte aber jetzt.

Den freiwerdenden Chefsessel beim Sportartikelhersteller Puma wird nach Informationen des „Manager-Magazins“ der Norweger Björn Gulden übernehmen. Gulden habe offenbar bereits einen Vertrag mit der weltweiten Nummer drei der Branche unterzeichnet, heißt es unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise am Montag in seiner Online-Ausgabe.

Puma selbst wollte zu der Personalie keine Stellung nehmen. Auch der französische Luxusgüterkonzern PPR, der als Mehrheitseigentümer den Verwaltungsrat der Puma SE kontrolliert, äußerte sich nicht. Der Prozess dauere noch an, hieß es in Paris.

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Dafür gab es jetzt von dänischen Schmuckherstellers Pandora ein Dementi zu Guldens Wechsel zu dem fränkischen Sportausrüster. Der Bericht sei falsch, sagte ein Pandora-Sprecher in Kopenhagen. Gulden selbst äußerte sich ebenfalls bei der Vorlage der Jahresbilanz von Pandora: "Ich bin froh und stolz, Chef von Pandora zu sein. Ich denke, das ist alles, was ich dazu zu sagen habe", so Gulden. Auf die Frage, ob Berichte über einen Wechsel an die Spitze von Puma unwahr seien, antwortete er: "Ja."

Franz Koch Zwiespältige Bilanz für den scheidenden Puma-Chef

Mit einem Rekordumsatz, aber auch einem Gewinneinbruch verabschiedet sich Franz Koch als Vorstandschef nach knapp zwei Jahren von der Spitze des M-Dax-Konzerns Puma.

Nach einem massiven Gewinneinbruch beim Sportartikelhersteller Puma verabschiedet sich Franz Koch nach knapp zwei Jahren als Vorstandschef. Quelle: dapd

Gulden ist an Pumas Sitz in Herzogenaurach kein Unbekannter: Der Norweger war bereits in den Neunzigern acht Jahre lang Manager beim Lokalrivalen Adidas, dessen Sprung an die Börse er damals mit vorbereitete. Fußball spielte er in seinem Heimatland und beim 1. FC Nürnberg. Bevor Gulden vor knapp einem Jahr zu Pandora wechselte, leitete er die US-Tochter der deutschen Schuhhandelskette Deichmann.

Mitte Dezember war bekanntgeworden, dass der bisherige Puma-Chef Franz Koch das Unternehmen Ende März „im beiderseitigen Einvernehmen“ verlassen wird. Der Luxusgüterkonzern PPR hatte dem heute 34-Jährigen überraschend das Vertrauen entzogen. Seither sucht PPR einen Nachfolger für Koch, auch weitere Posten im Top-Management sind derzeit vakant.

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Puma kämpft mit Gewinnrückgängen und steckt mitten im größten Konzernumbau seit 20 Jahren. Der Konzern hat sich bereits darauf eingestellt, dass Finanzvorstand Michael Lämmermann und Vertriebsvorstand Stefano Caroti nach Kochs Abschied vorübergehend die Führung übernehmen. Gulden hatte erst vergangenen März die Führung des dänischen Schmuckherstellers Pandora übernommen, zuvor wirkte er beim Schuhhändler Deichmann. Auch bei Pumas Lokalkonkurrenten Adidas war der Ex-Profifußballer bereits unter Vertrag.

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