Sportartikelhersteller: Puma will Produktion in Afrika ausbauen

Sportartikelhersteller: Puma will Produktion in Afrika ausbauen

, aktualisiert 17. Dezember 2011, 09:30 Uhr
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Der Sportartikelhersteller Puma hat zur Fußballweltmeisterschaft bereits in Südafrika, Swasiland und Mauritius in großem Stil T-Shirts und Trikots fertigen lassen. Das Unternehmen will nun verstärkt auf Afrika setzen.

von Joachim HoferQuelle:Handelsblatt Online

Puma möchte in Zukunft mehr Ware in Afrika produzieren. Der Kontinent wird wegen der steigenden Löhne in China für die Branche immer attraktiver. Doch der Einkaufschef des Sportkonzerns sieht dabei auch Probleme.

HerzogenaurachDer fränkische Sportkonzern Puma will künftig mehr Ware in Afrika produzieren. „Wir haben unsere Beschaffungsaktivitäten in Afrika in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut“, sagte Einkaufschef Reiner Seiz dem Handelsblatt.

In Südafrika, Swasiland und Mauritius hat der drittgrößte Turnschuhhersteller der Welt schon vergangenes Jahr zur Fußballweltmeisterschaft in großem Stil T-Shirts und Trikots fertigen lassen. Am Kap betreiben die Franken zudem ein eigenes Einkaufsbüro. Dort sitzen auch zwei Schuhfabrikanten der Raubtiermarke. Derzeit baut ein Partner des Konzerns zudem eine neue Fabrik in Kenia. Doch dabei soll es nicht bleiben: „Wir wollen aus Afrika künftig noch viel mehr Produkte für den Weltmarkt beschaffen“, sagte Seiz.

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Allerdings gibt es auch hohe Hürden. „Als Markenartikler müssen wir natürlich sehr auf Qualität achten und unsere hohen Produktionsstandards einhalten. Das ist in Afrika oft nicht einfach, denn es fehlt auch häufig die Infrastruktur, die in vielen asiatischen Beschaffungsländern längst vorhanden ist.“

Puma hat mit seiner sogenannten Wilderness-Kollektion zudem bereits eine ganze Modelinie aus Afrika im Angebot. „Die wird fast komplett in Afrika produziert und besteht aus biologisch angebauter Baumwolle aus Afrika“, sagte Seiz der Wirtschaftszeitung.

Bislang produziert Puma – wie der Rest der Sportbranche – hauptsächlich in Asien. Doch die gesamte Industrie versucht seit einiger Zeit, mit den Fabriken näher an die Kunden heran zu rücken. So können die Marken schneller liefern. Dazu kommt, dass die Löhne in China stark steigen und die Arbeitskräfte knapp werden. Deshalb suchen die Anbieter alternative Standorte – und entdecken jetzt Afrika.

Quelle:  Handelsblatt Online
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