Sportmarke: Adidas läuft Nike den Rang ab

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Sportmarke: Adidas läuft Nike den Rang ab

, aktualisiert 04. April 2017, 03:15 Uhr
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Erfolgsmarke Adidas: Das Label mit den drei Streifen setzt sich gegen die Konkurrenz durch.

von Axel PostinettQuelle:Handelsblatt Online

Der bestverkaufte Sneaker der USA kam 2016 aus Deutschland. Adidas entthront Nike. Und der Kampf der Erzfeinde um den Spitzenplatz des Sportschuhmarktes geht unvermindert weiter.

Ein kleiner Sieg nur, aber einer mit Signalwirkung: Die Adidas Group hat nach Zahlen der Marktforscher von NPD Group 2016 in Dollar gerechnet den Spitzenplatz für den meistverkauften Sportschuh in den USA erobert und damit den Erzrivalen Nike auf die Plätze verwiesen. Die Top-Ten führt demnach der schlichte "Superstar" von Adidas an, gefolgt von neun Schuhen aus der Markenwelt von Nike.

Wie groß der Vorsprung in Stückzahlen ist, weist die NPD Group nicht aus. Aber der Laufschuh mit den drei Streifen im Retro-Look wird bei Amazon derzeit zu Preisen zwischen 31 und 60 Dollar gehandelt. Die Nummer zwei beim US-Umsatz ist der Jordan XII von Nike, der von verschiedenen Händlern teilweise zu Preisen weit oberhalb der 100-Dollar-Marke angeboten wird.

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Daraus lässt sich zumindest ein deutlicher Vorsprung für den Adidas-Sneaker bei den Stückzahlen ableiten. Bei der Gesamtstückzahl der Top-Ten nach Unternehmen würde allerdings Nike mit neun Plätzen alles schlagen.

Adidas Adidas-Chef Rorsted verlängert mit Mr. USA

Adidas-Vorstandschef Kasper Rorsted warnt mit Blick auf Pläne von US-Präsident Donald Trump vor der Einführung neuer Importzölle.

Adidas-Vorstandschef Kasper Rorsted. Quelle: AP

Ins Abseits geraten ist im Schuhmarkt dagegen Under Armour, die jüngste in den USA zum Kult aufgestiegene Schuhmarke. Sie ist in den Top-Ten 2016 gar nicht vertreten und musste zuletzt eine Reihe von Rückschlägen hinnehmen. Nach enttäuschenden Geschäftszahlen gab es Abwertungen von Analysten und Ärger mit dem Werbe-Superstar Stephen Curry vom NBA-Team Golden State Warriors.

Adidas Adidas investiert in Onlinehandel in Asien

Der neue Adidas-Vorstandschef Kasper Rorsted will vor allem in Asien den Umsatz des Sportkonzerns im Online-Handel deutlich steigern.

Der Sportkonzern Adidas will seinen Umsatz in Asien deutlich steigern. Quelle: REUTERS


Der Vorstandschef des Herstellers von Sportschuhen und -Kleidung hatte in einem TV-Interview erklärt, Donald Trump sei als Präsident so "pro-business", dass er ein echter Gewinn ("asset") für das Land sei. Curry erwiderte trocken, dem könne er zustimmen, wenn man bei der Beschreibung die Buchstaben "et" weglassen würde. Übrig bliebe das Wort "ass", was eine ziemlich üble Beleidung darstellt. Angesichts der erhitzten politischen Diskussionen in den USA sorgte der Zwist zwischen Top-Manager und Top-Sportler für ziemlichen Aufruhr bei den eher jüngeren und urbanen Konsumenten.

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