Spürbarer Rückgang: Rewe-Chef Caparros beklagt Umsatzeinbußen durch Pferdefleisch-Skandale

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Rewe-Chef Alain Caparros beklagt sich über Umsatzeinbußen durch den Pferdefleisch-Skandal

von Henryk Hielscher

Die Pferdefleisch-Skandale machen dem Handelskonzern Rewe zu schaffen. „Die Umsätze in den betroffenen Produktgruppen sind spürbar zurückgegangen“, sagte Rewe-Chef Alain Caparros im Interview mit der WirtschaftsWoche.

Zuletzt hatten auch die Marktforscher der GfK über einen generellen Nachfrageeinbruch im Tiefkühlsortiment berichtet. Noch mehr als über die finanziellen Einbußen ärgert sich Caparros über die neu aufgeflammte Debatte über die Lebensmittelsicherheit. „Das überdeckt eine Tatsache: Bei der Lebensmittelqualität ist Deutschland Weltmeister, es wird extrem viel geprüft und untersucht“, betont der Rewe-Chef. Aber „gegen Betrug gibt es einfach keinen 100-prozentigen Schutz“.

In Schutz nimmt Caparros die deutschen Konsumenten, denen immer wieder eine Schnäppchenjäger-Mentalität nachgesagt wird. Sie treffe keine Mitschuld am Etikettenschwindel. „Wenn einem Verbraucher auf der Verpackung Rindfleisch versprochen wird und es ist Pferdefleisch drin, dann ist das schlicht Betrug. Das ist auch nicht mit dem harten Preiskampf zu entschuldigen.“

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