Starbucks & Co.: China erlebt einen Kaffee-Boom

Starbucks & Co.: China erlebt einen Kaffee-Boom

, aktualisiert 05. Dezember 2017, 11:44 Uhr
Quelle:Handelsblatt Online

In China wird immer mehr Kaffee getrunken. Für den US-Giganten Starbucks soll der Markt in zehn Jahren genauso wichtig sein wie Amerika. Doch auch andere westliche Konkurrenten drängen mit Macht nach China.

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Das Unternehmen will in der Volksrepublik innerhalb von zehn Jahren 10.000 Filialen eröffnen und damit zu den USA aufschließen.

Schanghai, Los AngelesIn der Tee-Nation China wird Kaffee immer beliebter. Das hilft der US-Kaffeehauskette Starbucks auf die Sprünge, die auf dem Heimatmarkt wegen der wachsenden Konkurrenz unter Druck geraten ist.

China werde für sein Unternehmen „größer, mächtiger und bedeutender“ als das US-Geschäft, sagte Unternehmensgründer und Verwaltungsratschef Howard Schultz im Vorfeld der Eröffnung der weltweit größten Filiale in der Wirtschaftsmetropole Schanghai. „Mit dem Aufstieg der Mittelschicht und den Möglichkeiten in China wird der Markt immer größer.“

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Starbucks will in der Volksrepublik innerhalb von zehn Jahren 10.000 Filialen eröffnen und damit zu den USA aufschließen. Starbucks ist seit 1999 in China unterwegs und betreibt aktuell über 3000 Läden in der Volksrepublik, davon allein mehr als 600 in Schanghai. Insgesamt gibt es in der Stadt rund 6500 Kaffeehäuser.

Experten zufolge dominiert Starbucks mit Abstand vor McDonald's und „Costa-Coffee“-Mutter Whitbread bislang den chinesischen Markt. Doch das könnte sich ändern. Die Konkurrenz wachse, erklärt Yu Limin vom Forschungsinstitut Euromonitor. „Wir stellen eine wachsende Zahl von kleineren Marken und selbstständigen Kaffeeläden fest.“

Zudem nehmen auch europäische Wettbewerber China ins Visier. So sagte Pascal Hertier, Chef der italienischen Massimo Zanetti mit den Marken c und Boncafe, im Reuters-Interview: „China ist eine meiner Top-Prioritäten in 2018.“ Aber auch Starbucks-Rivale Peet's Coffee hat China entdeckt und eröffnete im vergangenen Monat seinen ersten Laden dort.

Quelle:  Handelsblatt Online
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