Steinhoff und Poundland: Poco-Mutter stößt bei Übernahme auf Widerstand

Steinhoff und Poundland: Poco-Mutter stößt bei Übernahme auf Widerstand

, aktualisiert 24. Juni 2016, 16:10 Uhr
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Hierzulande ist Steinhoff vor allem für seine „Poco“-Märkte bekannt.

Quelle:Handelsblatt Online

Steinhoff war zuletzt zweimal mit Übernahmeplänen in Europa gescheitert. Nun könnte auch der dritte Versuch des deutsch-südafrikanischen Möbelkonzerns missglücken. Das dürfte das Unternehmen aber nicht allzu sehr stören.

FrankfurtDer deutsch-südafrikanische Möbelkonzern Steinhoff droht auch mit seinem dritten Übernahmeversuch zu scheitern. Der Vorstand der britischen Billigladen-Kette Poundland habe die Übernahmeofferte von Steinhoff zurückgewiesen, teilte der Eigentümer von „Poco“-, „Kika“- und „Conforama“-Möbelmärkten am Freitag mit. Das Management von Steinhoff werde nun die Lage erörtern. Sein Interesse an Poundland scheint aber nachgelassen zu haben: Steinhoff verwies in der Mitteilung auf die schlechten Geschäftszahlen von Poundland, den jüngsten Kurssturz der Aktien nach dem Referendum über den Austritt Großbritanniens aus der EU und die Folgen des Brexit für die weltweiten Märkte.

Die Poundland-Aktie brach an der Londoner Börse am Freitag um 8,7 Prozent ein. Steinhoff hält bereits 23 Prozent an dem britischen Einzelhändler. Zuletzt war der Konzern mit deutschen Wurzeln zweimal mit Übernahmeplänen in Europa gescheitert. Beim drittgrößten europäischen Elektronik-Händler Darty war der Möbelriese nach einem wochenlangen Bietergefecht von der französischen Groupe Fnac ausgestochen worden. Von dem britischen Katalog-Möbelhändler Home Retail („Argos“) ließ Steinhoff nach einer Prüfung der Bücher die Finger und ließ der britischen Supermarktkette Sainsbury den Vortritt.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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