Streit über E-Books: Amazon bietet EU Zugeständnisse an

Streit über E-Books: Amazon bietet EU Zugeständnisse an

, aktualisiert 24. Januar 2017, 13:37 Uhr
Bild vergrößern

Trotz der Zugeständnisse Amazons bei Vertragsklauseln der Verlage untersucht die EU mögliche Verstöße des Internet-Konzerns im Streit.

Quelle:Handelsblatt Online

Amazon gibt der EU-Kommission zufolge im Streit mit Verlagen um den Verkauf von E-Books nach. Der Internet-Gigant verzichte auf Vertragsklauseln der Verlage. Die EU bittet andere Unternehmen um Stellungnahme.

BrüsselIm Streit zwischen Amazon und Verlagen über Vertragsklauseln beim Verkauf von E-Books hat der US-Internetkonzern Zugeständnisse gemacht. Amazon biete an, bei Verlagen keine Klauseln mehr durchzusetzen, die dem US-Unternehmen vergleichbare Konditionen wie seinen Rivalen einräumen, teilte die EU-Kommission am Dienstag mit.

Zudem verzichte der Online-Konzern auf die bisher verlangte Verpflichtung der Verlage, über solche Vereinbarungen mit Wettbewerbern zu informieren.

Anzeige

Die EU-Kommission forderte andere Marktteilnehmer zu einer Stellungnahme zu Amazons Zugeständnissen auf, bevor sie diese annimmt. Sollten die Brüsseler Wettbewerbshüter am Ende eines Verfahrens feststellen, dass der Konzern gegen EU-Regeln verstößt, würde eine Strafe von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes drohen.

Ein Amazon-Sprecher bestätigte die Zugeständnisse. Zugleich verteidigte er die Klauseln, die Kunden eine große Auswahl und niedrige Preise ermöglicht hätten. In dem Fall geht es vor allem um E-Books, die in englischer und deutscher Sprache veröffentlicht werden

Quelle:  Handelsblatt Online
Anzeige
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%