Supermarkttochter Real: Metro will nicht Online-Lebensmittelhandel aufrollen

Supermarkttochter Real: Metro will nicht Online-Lebensmittelhandel aufrollen

Der Metro-Konzern hat nicht vor, mit seiner Supermarkttochter Real im großen Stil in den Online-Lebensmittelmarkt einzusteigen. Ansonsten rechnet das Unternehmen mit Belastungen durch Währungseffekte.

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Einkaufswagen stehen vor einem Metro-Markt.

Der Metro-Konzern will mit seiner Supermarkttochter Real nicht im großen Stil in den Online-Handel mit Lebensmitteln einsteigen. "Wir bleiben im Online-Handel mit Lebensmitteln skeptisch", sagte Metro-Chef Olaf Koch vor Analysten. Gründe dafür seien der erbitterte Preiskampf in Deutschland sowie die Kosten für die Auslieferung der im Internet bestellten Lebensmittel.

Metro lote in diesem Bereich nur Marktnischen aus, wie dies etwa die Online-Tochter Emmas Enkel tue. Diese sei aber anders als Real nur regional vertreten.

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Koch rechnet zudem mit weiteren Belastungen durch Währungseffekte für die Metro im laufenden Geschäftsjahr 2015/16. Der stark in Russland engagierte Konzern hatte im ersten Quartal negative Wechselkurseffekte vor allem aus dem Rubel in einer Höhe von rund 40 Millionen Euro verbucht. Im Gesamtjahr werde sich diese Summe wohl auf 80 bis 100 Millionen Euro summieren.

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