Trotz guter Kauflaune: Einzelhandel mit überraschendem Umsatzminus

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Trotz guter Kauflaune: Einzelhandel mit überraschendem Umsatzminus

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Zum Start des wichtigen Weihnachtsgeschäfts sind die Deutschen zwar in Kauflaune - doch die Händler nahmen im Oktober weniger ein.

Obwohl die Kauflaune zuletzt auf ein Sechs-Jahres-Hoch gestiegen ist, haben die deutschen Einzelhändler im Oktober überraschend weniger eingenommen. Ökonomen hatten eigentlich mit einem Anstieg gerechnet.

Die deutschen Einzelhändler haben trotz der guten Kauflaune der Verbraucher im Oktober überraschend weniger eingenommen. Ihr Umsatz sank um 0,4 Prozent zum Vormonat und damit bereits zum zweiten Mal in Folge, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Preisbereinigt (real) fiel das Minus mit 0,8 Prozent noch größer aus. Von Reuters befragte Ökonomen hatten hier mit einem Anstieg von 0,5 Prozent gerechnet.

Im Vergleich zum Oktober 2012 hatten die Einzelhändler 0,8 Prozent mehr in den Kassen. Dazu trug der boomende Internet- und Versandhandel maßgeblich bei. Dessen Umsatz kletterte um 4,8 Prozent. Supermärkte und Warenhäuser kamen auf ein Plus von 4,2 Prozent. Das größte Minus musste der sogenannte sonstige Einzelhandel - wozu Bücher und Schmuck gehören - mit 5,3 Prozent hinnehmen.

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In den ersten zehn Monaten des Jahres legte der Einzelhandelsumsatz um 1,5 Prozent zu. Der Branchenverband HDE erwartet fürs Gesamtjahr ein Plus von 1,2 Prozent. Dazu soll auch das Weihnachtsgeschäft beitragen. Für Dezember sagen die GfK-Marktforscher einen Anstieg ihres Konsumbarometers auf 7,4 Punkte voraus - das wäre der beste Wert seit sechs Jahren. Gründe dafür sind die Rekordbeschäftigung, die geringe Inflation sowie niedrige Zinsen, die das Sparen unattraktiv machen.

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