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15.08.2012

Umstrittene Trikotwerbung: Wenn der Fußballer mit Hühner-Brust auflaufen muss

Kondome, Hochprozentiges und ein Geflügelmäster: Wenn Vereine die Vorderseite ihres Trikots verkaufen, wird das Image des Werbepartners oft zum Problem. Werders Trikot-Deal mit Wiesenhof ist nicht der erste umstrittene.

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Schon als erste Gerüchte über die bevorstehende Partnerschaft aufkamen, bildete sich bei Facebook die Gruppe „Wiesenhof als Werder-Sponsor? Nein danke"  mit 1500 Mitgliedern und tausenden Unterzeichnern. Wiesenhof steht seit längerem in der Kritik, weil Tierschützer dem Konzern schlechte Haltungsbedingungen sowie eine Preisdumping-Politik vorwerfen. Die Protestbekundungen bei der offiziellen Saisoneröffnung am Samstag (Foto). Werder hatte Protestierenden zur Saisoneröffnung aber die Tore geöffnet und kritische Stimmen zugelassen, hielt am Sponsorenvertrag aber fest. Ein Dutzend Tierschützer wies mit Bildern von verendeten Tieren auf die angeblich schlechten Bedingungen bei dem Geflügelunternehmen hin, zudem marschierten etwa 50 Protestler vom Hauptbahnhof zum Weserstadion und pfiffen die Geschäftsführung aus. Der Deutsche Tierschutzbund weist in seiner Kritik am Wiesenhof-Sponsoring besonders auf die „Vorbildfunktion“ des Sport hin, die „im Besonderen für erfolgreiche Bundesligavereine gelten“ müsse. „Wenn Sie die Zahl der Proteste sehen, ist das eine Minderheit. Aber auch die wollen wir überzeugen“, sagte Allofs. Quelle: dpa
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Schon als erste Gerüchte über die bevorstehende Partnerschaft aufkamen, bildete sich bei Facebook die Gruppe „Wiesenhof als Werder-Sponsor? Nein danke" mit 1500 Mitgliedern und tausenden Unterzeichnern. Wiesenhof steht seit längerem in der Kritik, weil Tierschützer dem Konzern schlechte Haltungsbedingungen sowie eine Preisdumping-Politik vorwerfen. Die Protestbekundungen bei der offiziellen Saisoneröffnung am Samstag (Foto). Werder hatte Protestierenden zur Saisoneröffnung aber die Tore geöffnet und kritische Stimmen zugelassen, hielt am Sponsorenvertrag aber fest.

Ein Dutzend Tierschützer wies mit Bildern von verendeten Tieren auf die angeblich schlechten Bedingungen bei dem Geflügelunternehmen hin, zudem marschierten etwa 50 Protestler vom Hauptbahnhof zum Weserstadion und pfiffen die Geschäftsführung aus. Der Deutsche Tierschutzbund weist in seiner Kritik am Wiesenhof-Sponsoring besonders auf die „Vorbildfunktion“ des Sport hin, die „im Besonderen für erfolgreiche Bundesligavereine gelten“ müsse. „Wenn Sie die Zahl der Proteste sehen, ist das eine Minderheit. Aber auch die wollen wir überzeugen“, sagte Allofs.

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