US-Basketball-Skandal: Adidas-Manager in den USA festgenommen

, aktualisiert 26. September 2017, 19:11 Uhr

Der Bestechungsskandal im amerikanischen Basketball hat Adidas erfasst. Ein Adidas-Manager wurde in den USA festgenommen. Der Sportartikelhersteller sei zur Stunde dabei, mehr Informationen zu sammeln.

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Adidas ist in den USA in Bedrängnis geraten.

Ein Bestechungsskandal im amerikanischen Basketball hat Adidas erfasst. Der deutsche Sportausrüster bestätigte am Dienstag, dass ein Mitarbeiter des Konzerns von US-Ermittlern verhaftet wurde. Man sei dabei, mehr Informationen zu sammeln. Adidas wisse bisher nichts über ein Fehlverhalten und werde vollumfänglich mit den Behörden zusammenarbeiten, um die Situation aufzuklären. Eine Sprecherin wollte zunächst keine näheren Angaben machen. Die Adidas-Aktie gab um 2,4 Prozent nach und war damit Schlusslicht im Leitindex Dax.

Die US-Behörden beschuldigen insgesamt zehn Personen der Korruption und des Betrugs, darunter vier Assistenz-Trainer an US-Universitäten und den für das Basketball-Marketing zuständigen Adidas-Manager James Gatto. Ein weiterer Beschuldigter stehe mit Gattos Unternehmen in Verbindung, hieß es in Unterlagen des Bundesgerichts. Ob Adidas als Unternehmen betroffen ist, blieb zunächst offen.

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Die Ermittler gehen davon aus, dass Bestechungsgelder gezahlt wurden, um High-School-Stars davon zu überzeugen, an einer bestimmten Universität zu spielen. So soll einer der beschuldigten Trainer 91.000 Dollar erhalten haben, um unlauteren Einfluss auf Spieler seiner Mannschaft zu nehmen. College Basketball ist in den USA ein Milliardengeschäft, die jährlichen Play-offs unter den Top-Teams ("March Madness") ziehen Millionen Amerikaner in ihren Bann.

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