
New YorkDie wirtschaftlichen Unsicherheiten schlagen sich auf Starbucks durch. Vor allem in Europa liefen die Geschäfte der US-Kaffeehauskette zuletzt unrund.
In der ersten Hälfte dieses Jahres zeigte sich vor allem Westeuropa als Problem, was zu einer Rochade im lokalen Management führte. Doch um das Wachstum wieder anzukurbeln, wolle Starbucks auch unprofitable Filialen in Europa schließen.Details nannte das Unternehmen nicht.
Er sei sicher, die Europa-Probleme könnten gelöst werden, sagte Starbucks-Chef Howard Schultz in einem Gespräch mit Analysten. Aber das würde seine Zeit dauern.
Das Unternehmen senkte am Donnerstag seine Gewinnprognose für das laufende vierte Geschäftsquartal. Die Aktie brach am Donnerstag nachbörslich um 10 Prozent ein.
Finanzchef Troy Alstead sprach von einem „schwierigen wirtschaftlichen Umfeld“, dem sich alle Firmen gegenüber sähen. Allerdings, so betonte er, werde Starbucks weiter wachsen.
Selbst mit der gesenkten Gewinnprognose würde die Kaffeehauskette noch rund 20 Prozent mehr verdienen als im Vorjahreszeitraum.
Im abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal stieg der Umsatz um 13 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar und der Gewinn verbesserte sich um 19 Prozent auf 333 Millionen Dollar.
Dazu trugen auch zahlreiche Neueröffnungen bei. Weltweit hat die Kette nun annähernd 17 700 Filialen nach 17 000 ein Jahr zuvor.





















