Verdacht auf Insiderhandel: Ermittler durchsuchen Metro-Zentrale

Verdacht auf Insiderhandel: Ermittler durchsuchen Metro-Zentrale

, aktualisiert 03. November 2017, 13:23 Uhr
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Der Konzern hatte im März 2016 seine Aufspaltung angekündigt.

Quelle:Handelsblatt Online

Ermittler der Staatsanwaltschaft haben am Freitag die Metro-Zentrale durchsucht. Laut einem Bericht richtet sich der Verdacht vor allem gegen Aufsichtsratschef Jürgen Steinemann: Er soll Insidergeschäfte getätigt haben.

DüsseldorfDie Zentrale des Handelskonzerns Metro wurde am Freitagmorgen von Ermittlern der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft durchsucht. Dies bestätigte ein Unternehmenssprecher gegenüber „Spiegel Online“. Man kooperiere mit den Ermittlungsbehörden in vollem Umfang.

Laut einem Bericht von „Spiegel Online“ geht die Staatsanwaltschaft einer Anzeige der Finanzaufsicht Bafin nach. Demnach soll Aufsichtsratschef Jürgen Steinemann kurz nach seiner Wahl im Februar 2016 Aktien im Wert von gut einer Million Euro gekauft haben. Ende März hatte der „alte“ Metro-Konzern seine Aufspaltung in einen Lebensmittel- und einen Elektronikhändler verkündet. Die Aktie hatte daraufhin stark zugelegt.

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Der Lebensmittelhandel um die Großmärkte und Real firmieren seit diesem Juli weiter unter dem Namen Metro, die Elektronikhändler Media Markt und Saturn gehören nun zur Holding Ceconomy. Laut dem Bericht von „Spiegel Online“ prüft die Bafin auch, ob die Metro die Anleger rechtzeitig über die Aufspaltungspläne informiert hat.

Quelle:  Handelsblatt Online
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