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Allein die Tatsache, dass Herr Schlecker nebst Frau ihren Mitarbeitern über Jahre den tariflich zugesicherten Lohn nicht in voller Höhe gezahlt hat, zeigt, dass da eine gewisse kriminelle Energie vorhanden ist.
Auch, dass seine Kinder Subunternehmer von ihm waren, er immer wieder Geld und Grundstücke an diese übertragen hat, macht deutlich, dass die Insolvenz von langer Hand geplant war. Er hat einen Großteil seines Vermögens verschoben, aber so, dass es in der Familie bleibt. So kann er zum Schluss sagen, dass ihm nichts bis wenig gehört. Die Kinder sind schließlich seine größten "Gläubiger" und wenn er Glück hat, greifen die auch noch den größten Teil der Insolvenzmasse ab und viele andere echte Gläubiger gehen leer aus.
Meiner Ansicht nach gehört nicht nur Herr Schlecker bestraft, sondern die gesamte Familie. Schließlich haben die alle da mitgemacht und sich bereichert.
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Kommentare zu: Der tiefe Fall des Anton Schlecker
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