Villeroy & Boch: Trotz Krise steigt der Russland-Umsatz

Villeroy & Boch: Trotz Krise steigt der Russland-Umsatz

Trotz der Russland-Krise hat der Keramikhersteller Villeroy & Boch dort im vergangen Jahr überraschend zugelegt. Der Russland-Umsatz stieg 2014 nominal um 7,4 Prozent.

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2014 stiegen die Erlöse des Konzerns um 2,8 Prozent.

Der Keramikhersteller Villeroy & Boch hat im vergangenen Jahr überraschend auch in Russland zugelegt. Trotz der angespannten politischen Lage kletterte der Russland-Umsatz nominal um 7,4 Prozent, in lokaler Währung sogar um 22,7 Prozent. Der Rubel hat zuletzt kräftig an Wert verloren. Insgesamt stiegen die Erlöse des Konzerns 2014 um 2,8 Prozent auf 766,3 Millionen Euro, wie der Bad- und Geschirrspezialist am Donnerstag in Frankfurt berichtete. Zu Wechselkursen des Vorjahres - als der Euro etwa gegenüber dem Dollar stärker war - wäre das Plus mit 4,0 Prozent deutlicher ausgefallen.

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Quelle: Presse

Das operative Ergebnis stieg im vergangenen Jahr zum fünften Mal in Folge. Das Ebit (Gewinn vor Zinsen und Steuern) verbesserte sich um 6,1 Prozent auf 38,4 Millionen Euro. Auf die Ertragskraft hätten sich unter anderem die verbesserte Produktivität in der Fertigung und das Umsatzwachstum positiv ausgewirkt, berichtete Villeroy & Boch. Unterm Strich verdiente der Konzern mit Hauptsitz im saarländischen Mettlach 24,3 Millionen Euro und damit 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

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Auch für 2015 sieht sich das börsennotierte Traditionsunternehmen gut aufgestellt. „Wir wollen an das gute Abschneiden im Jahr 2014 anknüpfen und unseren Konzernumsatz erneut um drei bis fünf Prozent steigern“, sagte Vorstandsvorsitzender Frank Göring. Beim operativen Ergebnis erwarte er ein Zuwachs von mehr als fünf Prozent.

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