Wurstkartell: Unternehmen drohen wegen Preisabsprachen Millionenstrafen

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exklusivWurstkartell: Unternehmen drohen wegen Preisabsprachen Millionenstrafen

von Mario Brück und Harald Schumacher

Das Verfahren des Bundeskartellamtes gegen rund 25 Hersteller von Wurst- und Fleischwaren wegen verbotener Preisabsprachen steht kurz vor dem Abschluss, wie die WirtschaftsWoche berichtet.

Nach Einschätzungen von Kartellanwälten drohen den verurteilten Unternehmen insgesamt Geldbußen von maximal mehr als 300 Millionen Euro, mindestens aber von 150 bis 200 Millionen Euro. Das Bundeskartellamt wollte sich dazu auf Anfrage nicht äußern.

Es ermittelt bereits seit fünf Jahren. In der Branche wird damit gerechnet, dass im Mai wenige kleine und geständige Unternehmen einen Bußgeldbescheid erhalten. Bis Ende Juni sollen alle übrigen Zahlungsaufforderungen verschickt werden. Im Laufe des Verfahrens hatten sich mehrere Unternehmen entschlossen, mit dem Kartellamt zu kooperieren.

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3 Kommentare zu Wurstkartell: Unternehmen drohen wegen Preisabsprachen Millionenstrafen

  • Ein Skandal ist auch, dass die Drahtzieher dieses organisierten bandenmäßigen Betruges nicht zur Verantwortung gezogen werden. Diese müssten für 10 Jahre hinter Gitter gebracht werden und zusätzlich muss der ganze Clan enteignet werden! Aber da haben die Lobbyisten gute Arbeit gemacht, da entsprechende Gesetze verhindert wurden. War ja auch nicht schwierig, bei dem käuflichen Politikern in den Parteizentralen und Ministerien. Wir brauchen weitreichende Volksabstimmungen!

  • Ein Skandal ist auch, dass die Drahtzieher dieses organisierten bandenmäßigen Betruges nicht zur Verantwortung gezogen werden. Diese müssten für 10 Jahre hinter Gitter gebracht werden und zusätzlich muss der ganze Clan enteignet werden! Aber da haben die Lobbyisten gute Arbeit gemacht, da entsprechende Gesetze verhindert wurden. War ja auch nicht schwierig, bei dem käuflichen Politikern in den Parteizentralen und Ministerien. Wir brauchen weitreichende Volksabstimmungen!

  • Industrielobby verwässert Kartellrechtsnovelle
    Das deutsche Kartellrecht sollte bis zum Januar 2013 überarbeitet werden. Während der frühere Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) auf eine Befugnis zur Entflechtung von marktbeherrschenden Unternehmen drängte, schwächt sein Nachfolger Philipp Rösler (FDP) diese Forderung nun ab. Damit stimmt er die Industrielobby zufrieden. Bisher erlaubt es das Kartellrecht nicht, Großkonzerne, die eine Vormachtstellung auf dem Markt …
    www.lobbycontrol.de/2011/08/industrielobby-verwassert-kartellrechtsnovelle/

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