Handelskonzern: Arcandor stellt Insolvenzantrag

Handelskonzern: Arcandor stellt Insolvenzantrag

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Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick

Nun ist die Pleite offiziell: Der Handels- und Touristikkonzern Arcandor hat heute beim Amtsgericht Essen einen Insolvenzantrag gestellt. Arcandors Bemühen um Staatshilfen ist gescheitert. Doch die Zahlungsunfähigkeit droht nur einigen Sparten.

Das Essener Handels- und Touristikunternehmen Arcandor hat Insolvenzantrag gestellt. Wie das Unternehmen heute in Essen mitteilte, sind beim Amtsgericht Essen Anträge auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wegen drohender Zahlungsunfähigkeit für die Arcandor AG sowie drei Tochterunternehmen gestellt worden.

Bei den Töchtern handele es sich um die Karstadt Warenhaus GmbH, die Primondo GmbH und die Quelle GmbH. „Vom Insolvenzverfahren werden die Thomas Cook Group plc, die Primondo-Specialty Group GmbH mit ihren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften sowie der Homeshopping-Sender HSE24 unberührt bleiben“, heißt es in einer Mitteilung.

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Zuvor waren Anträge auf eine Staatsbürgschaft sowie auf eine staatliche Rettungsbeihilfe ohne Erfolg geblieben. Auch ein in der Nacht zu heute unternommener letzter Anlauf, Eigentümer, Banken und Vermieter zu einem größeren Rettungsbeitrag zu überreden, war gescheitert.

Wie „Spiegel-online“ berichtete, gehen Regierungskreise davon aus, dass nun die Verhandlungen zwischen dem Metro-Konzern und Arcandor über eine Zusammenführung der Warenhäuser Karstadt und Kaufhof weitergeführt werden. Der Metro-Konzern hatte bereits am Montagabend Gesprächsbereitschaft auch im Falle einer Insolvenz erklärt. Das Konzept funktioniere auch mit einer insolventen Karstadt-Kette, hieß es aus Unternehmenskreisen. Metro hatte bisher vorgeschlagen, 60 der 90 Karstadt-Häuser zu erhalten.

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