Handyhersteller: Nokia baut Konzernspitze radikal um

Handyhersteller: Nokia baut Konzernspitze radikal um

von Jürgen Berke

Nokia-Chef Stephen Elop plant offenbar einen Radikalumbau der Konzernspitze. Der Hälfte des Vorstands droht der Rauswurf.

Wie die WirtschaftsWoche unter Berufung auf Konzernkreise berichtet, soll der Vorstand des weltgrößten Handyherstellers auf mehreren Positionen neu besetzt werden. Etwa der Hälfte der noch amtierenden Vorstände, in der Mehrzahl Finnen und Gefolgsleute der Elop-Vorgänger Jorma Ollila und Olli-Pekka Kallasvuo, drohe der Rauswurf. Zur Disposition stünden zum Beispiel der amtierende Nokia-Chefentwickler Kai Öistämö sowie Tero Ojanperä, derzeit für die Bereiche Services und Mobile Lösungen verantwortlich.

Auch müssten die heutige Nokia-Handy-Chefin Mary MacDowell sowie Produktions- und Logistikchef Niklas Savander mit einer Kündigung rechnen. Laut WirtschaftsWoche sind Headhunter derzeit in aller Welt unterwegs, um international erfahrene Top-Leute mit hoher Software-Expertise anzuwerben.

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6 Kommentare zu Handyhersteller: Nokia baut Konzernspitze radikal um

  • ich bin ein investor und wohne in SALO in FiNNLAND. SALO ist Heimatstadt von Nokia. Die Zeit fuer Herr Ollila und herr Kallasvuo ist und war vorbei schon lange her. Olilla und Kallasvuo haben auch keine gute nachfolgern ausgesucht. Die Leute die JO und OPK gegen Apple als Rittern wälhten sind ganz normale finnische Otto Normalarmagern, die nicht genug Ahnung haben wie Handybusiness in die Zukunft aussieht. Nokia's Konzernapitze ist wie es ist, weil die bundesregierung in Finnland hat immer damit gerechnet, dass so lange, die Nokia Spitze aus Finnland kommt, bleiben die Arbeitzplätze auch in Finnland. Nokia ist seit Jahren politisiert geworden und darum business ist schief gegangen.

  • @Pekka: ahnungslose Manager mit MbA-Titel - das ist der Untergang eines jeden Unternehmens (es sei denn, es ist "too big to fail").

    Ahnungslose Manager (davon gibt es durch leistungsneutrale Frauenquoten demnächst noch mehr) sind das eigentliche Problem unserer Wirtschaft.

  • Wie wahr Hägar ! Angestellte, privilegienfixierte Jungmanager sind das Geschwür der Freien Wirtschaft. Die hüpfen alle paar jahre von einem Job zum nächsten und müssen nie die Suppe auslöffeln, die sie dem Unternehmen eingebrockt haben. Verbrannte Erde hinterlassen ist allerdings eine Spezialität dieser Herrschaften.

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