
Das Textilunternehmen Seidensticker will den Verkauf von Hemden und Blusen zunehmend selbst in die Hand nehmen. Die Zahl von mittlerweile 33 eigenen Läden solle ausgebaut werden, teilte der nach eigenen Angaben europaweit größte Hemdenhersteller am Donnerstag mit. Noch 2004 seien es nur einige wenige Fabrikverkäufe gewesen. Im Geschäftsjahr 2010/11 wuchs der Umsatz von 180 auf mehr als 200 Millionen Euro. Wie viel davon unterm Strich als Ergebnis blieb, teilte das Familienunternehmen nicht mit. Es sei aber Gewinn erzielt worden. Die Exportrate belief sich auf 40 Prozent. Das 1919 in Bielefeld gegründete Unternehmen beschäftigt international 1.800 Mitarbeiter und besitzt Produktionsstätten in 13 Ländern Osteuropas und Asiens.























