Henkel: Klebstoffgeschäft wird weiter wachsen

Henkel: Klebstoffgeschäft wird weiter wachsen

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Pritt-Klebstift von Henkel: Das Klebstoffgeschäft des Konsumgüterherstellers soll weiter wachsen.

Der neue Henkel-Vorstand Thomas Geitner, verantwortlich für das Klebstoffgeschäft des Düsseldorfer Konzerns, erwartet künftig durch neue Anwendungen und die steigende Forderung nach Leichtbauweise, einen Anstieg der Nachfrage nach Klebstoffen.

Der neue Henkel-Vorstand Thomas Geitner, erst seit wenigen Wochen verantwortlich für das Klebstoffgeschäft des Düsseldorfer Konzerns, erwartet künftig durch neue Anwendungen und die steigende Forderung nach Leichtbauweise einen Anstieg der Nachfrage nach Klebstoffen.

Gerade die Forderung nach Verminderung des CO2-Ausstoßes und die steigenden Energiepreise seien ein Innovationstreiber und würden das Wachstum Henkels ankurbeln. „Genau das sind die Treiber für Innovation. Viele dieser neuen Lösungen brauchen Klebstoff. Innovationen, die unseren Kunden in ihren spezifischen Anwendungsbereichen helfen, sind daher besonders wichtig. 

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Zum Beispiel in der Automobilindustrie: Leichtere Autos verbrauchen weniger Treibstoff und verursachen weniger CO2-Ausstoß.“

Neue Anwendungs- und damit Absatzchancen sieht Geitner „im Flugzeugbau, wo verstärkt Compositwerkstoffe eingesetzt werden, oder bei Handys. Dort tragen Klebstoffe maßgeblich zur Miniaturisierung von Elektronikbauteilen bei. Das wird sich weiter fortsetzen.“

Der Absatz von Klebstoffen werde sich aber auch steigern durch die verstärkte Leichtbauweise, die neue Verbindungstechniken verlangt. „Die Suche nach leichteren Konstruktionen im Automobil- und Flugzeugbau, aber auch bei elektronischen Geräten, zwingt die Hersteller, dünnere oder leichtere Materialien einzusetzen und Materialien zu kombinieren, die sich mit klassischen Methoden wie Nieten oder Schweißen nicht verbinden lassen. Das hat in den vergangenen Jahren deutlich zum Wachstum der Klebstoffindustrie beigetragen und wird es auch weiterhin tun.“

Derzeit sei die Klebstoffsparte von Henkel mit der Integration des amerikanischen Klebstoffproduzenten National Starch beschäftigt. Weitere Zukäufe sind zunächst nicht geplant. „Zuerst muss National Starch in die Henkel-Organisation integriert werden. Das hat oberste Priorität.“

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