Hewlett-Packard: HP bezahlt prominenten Unternehmen die Apps

Hewlett-Packard: HP bezahlt prominenten Unternehmen die Apps

von Thomas Stölzel

Der amerikanische Computer-Hersteller Hewlett-Packard (HP) bezahlt mehreren prominenten Unternehmen die Entwicklung ihrer Apps, die im HP-Betriebssystem WebOS laufen sollen.

Gerade einmal anderthalb Jahre ist der Marktstart von Apples Tablet-Rechner iPad her. Trotzdem trug die neue Geräteklasse im letzten Quartal bereits sechs Milliarden Dollar zum Umsatz des kalifornischen Computerbauers bei. Weil dieser Erfolg unter anderem beim Konkurrenten Hewlett-Packard (HP) auf die Umsätze mit Laptop- und Netbook-Computern drückt, macht der nun einen verzweifelten Schritt.

Um den Absatz der eigenen neuen Tablet-Rechner in dem von Apple dominierten Markt zu befeuern, bezahlt HP mehreren prominenten Unternehmen die Entwicklung ihrer Apps, welche im HP-Betriebssystem WebOS laufen. Das berichten gut informierte Kreise.

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Hierzu engagierte HP-Chef Léo Apotheker Europas größten Auftragsentwickler von iPhone- und iPad-Apps, die Berliner Firma YOC. Sie soll ihren Stammkunden aus der Industrie das unwiderstehliche Angebot machen, ein ähnliches Miniprogramm für HP-Tabletts zu programmieren. HP übernimmt die Kosten in vielen Fällen vollständig. Zum Kundenkreis von YOC gehören große deutsche Konzerne wie die Deutsche Bahn, die Deutsche Post, Daimler und Otto, internationale Riesen wie Nike, General Motors und Coca-Cola sowie Medienunternehmen wie Gruner + Jahr und britische Zeitungen wie „Sun“ und „Daily Mirror“. YOC bestätigte zwar auf Anfrage, dass es einen Vertrag mit HP gibt, wollte sich jedoch nicht zum Inhalt äußern.

Neben Apothekers HP macht auch Microsoft prominenten Unternehmen solche Angebote. Microsoft tritt zurzeit vor allem mit seinem Smartphone-Betriebssystem Windows Phone 7 gegen Apples iPhone an.

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5 Kommentare zu Hewlett-Packard: HP bezahlt prominenten Unternehmen die Apps

  • ich finde es gut und absolut in Ordnung.
    Denn das WebOS ist das beste Mobile OS auf dem Markt im Moment. Und wenn es HP schafft genügend Entwickler mit ins boot zu holen, dann kann das ganze sehr interessant werden.

  • stimme Timo voll zu - verwende selber ein Pre2 und finde WebOS schlicht genial!

  • Das ist doch gang und gebe, blackberry und Nokia (Symbian) machen das auch. Und das nicht nur bei großen Agenturen.
    Solange die Apps interessant sind und eine attraktive Marke mit an board geholt wird, bezuschussen die Hersteller die Apps. Völlig legitim.

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