Kommentare zu: Klamme Privatuniversität Witten/Herdecke: Präsident und Vize treten zurück

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15 Kommentare
  • 17.12.2008, 17:43 UhrAnonymer Benutzer: Aldenhoff

    Liebe Autoren,

    da haben Sie wohl etwas zu schnell getippt und einfach alte Satzbausteine wiederverwertet. ihr Artikel enthält neben zahlreichen Rechtschreibfehlern (z.b. heißt der Präsident Priddat und nicht Priggat) auch inhaltliche Fehler. Die Uni mag zwar von der Antroprosohpie nahestehenden Menschen gegründet worden sein, aber auch wenn Sie das in jedem Artikel schreiben sind Lehre und Forschung nicht von dieser Denkrichtung geprägt.

    Mit freundlichen Grüßen eines etwas erstaunten Leser.

  • 17.12.2008, 18:31 UhrAnonymer Benutzer: mga09

    Ok, ein sog. innovationsministerium enzieht einer innovativen Uni die Unterstuetzung, weil generell nur unterstuetzt wird, wer finanziell keine Unterstuetzung braucht. Und da die Uni nicht zeigen konnte, dass sie nicht durchfinanziert ist (weil innovativ) gibt es auch keine Unterstuetzung. Ein einfacher Fall, der die ganze Perversion der deutschen Hochschulpolitik verdeutlicht. im Ausland lacht man sich ueber so etwas nur noch schlapp...

  • 17.12.2008, 18:47 UhrAnonymer Benutzer: Fröhlich

    Wenn wir gerade schon beim schnellen Tippen sind: Die Kooperation mit Droege & Comp. wurde im Jahr 2007 begonnen.

  • 18.12.2008, 16:44 UhrAnonymer Benutzer: ip

    Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Dr. Rüttgers, sehr geehrter Herr Professor Pinkwart, Sie sparen an der falschen Stelle!

  • 18.12.2008, 16:56 UhrAnonymer Benutzer: Joe

    ´im Ausland lacht man sich ueber so etwas nur noch schlapp...´ Schrebte mga09. We rather think that it is logical that a PRiVATE university should be financed by PRiVATE money, not from the state. in addition, if students in medicine have to pay 45.000 euros /year for studies in this úniversity´, it is probably because these students are not competitive to pass the numerus clausus. is it a service to the community to produce 2nd class practitioners?

  • 18.12.2008, 17:12 UhrAnonymer Benutzer: syrus

    UW/H Med School students need more than just good grades. in a selection process extra curricukar activities such as social responsibility as well as communication and personal skills are evaluated. it's true UW/H students are not the predestined first-class researchers in life science. but they ARE outstanding surgeons and GPs with what's lacking most in the medical community: people skills. Additionally UW/H students outperform their peers of other universities in the 'Hammerexamen'.

  • 18.12.2008, 20:13 UhrAnonymer Benutzer: Dr. Rudolf Krupp

    ich habe natürlich nicht die WiWo-Hefte aus den Gründerjahren der Privatuniversität itten/Herdecke aufgehoben, meine mich aber zu erinnern, wie Wirtschaftsvertreter zusammen mit der Redaktion der WiWo die staatlichen Universitäten damals madig gemacht und das Konzept privater Hochschulen als zukunftsträchtige Alternative gefeiert haben. Schon bald war es dann aus mit der rein privaten Finanzierung und der Steuerzahler mußte wieder ran, um das Studium der selbsernannten Eliten zu stützen. Und wo bleibt jetzt die Unterstützung durch die deutsche Wirtschaft? Alles bei den banken verzockt statt in das Humankapital ihrer Elitekinder investiert?

  • 18.12.2008, 21:07 UhrAnonymer Benutzer: Beobachter

    ich verstehe nicht, warum es der UWH nach mehr als 25 Jahren immer noch nicht gelungen ist, eine hinreichend leistungsfähige Trägerstiftung aufzubauen, obwohl sie doch schon so viele Alumni hat und über ein hohes Ansehen in Wirtschaft und Gesellschaft verfügt. Klar, dass die begeisterung der etablierten Wissenschaft in Deutschland über Witten-Herdeckes alternative Suchprozesse mit Studenten als besonders wichtigem Element der Hochschule begrenzt ist. Aber die klassischen Wissenschaftszünfte brauchen doch auch nicht zu finanzieren. Warum ist es den anderen beiden Wegbereitern des privaten Hochschulgedankens in Deutschland, der 1971/72 gegründeten EbS und der 1983/84 gegründeten WHU in Koblenz/Vallendar, der ersten privaten Stiftungshochschule in Deutschland, eigentlich gelungen, hinreichend potente Stifter nicht nur zu finden, sondern auch nachhaltig einzubinden? Und warum gelingt das den Verantwortlichen in Witten-Herdecke nicht, zumindest nicht dauerhaft? EbS und WHU beweisen doch überdeutlich, dass auch mit massgeblichen Stiftern die akademische Freiheit bewahrt werden kann. Haben die UWH-Wissenschaftler hier nicht genügend Selbstvertrauen? Und noch etwas: Verdient eine Hochschule am Finanzierungstropf des Staates wirklich das Etikett privat?
    Auch die in Überwindung bad Waldseer Probleme später entstandene Zeppelin University in Friedrichshafen hat Hauptsponsoren, ohne dass dort die wissenschaftliche Unabhängigkeit gelitten hätte. Der jetzt gerade zurückgetretene UWH-Präsident war doch vorher dort und kennt die dortige Situation. Und Stephan Jansen, der Zeppelin-Präsident war vorher in Witten-Herdecke. Woran liegt es eigentlich, dass eine nachhaltige private Finanzierung in Witten-Herdecke einfach nicht gelingen will?
    Wann beweisen die zweifelsfrei an der UWH vorhandenen innovativen Kräfte , dass sie auch zum nachhaltigen Einbinden maßgeblicher Sponsoren fähig sind? Nicht aufgeben, sondern endlich auch diese Kompetenz beweisen!

  • 19.12.2008, 00:19 UhrAnonymer Benutzer: syrus

    @beobachter: Das hat sehr viele Gründe. Einer aber sticht besonders hervor: Die von ihnen genannten Hochschulen EbS, WHU und ZU basieren alle auf vergleichsweise günstigen Studiengängen. Sozialwissenschaften haben keinen so hohen Kapitalbedarf, sie können zu einem großen Teil durch Studiengebühren und weiteren Fördergeldern gedeckt werden. bei der Human- und Zahnmedizin sowie den mittlerweile nicht mehr angebotenen biowissenschaften sieht das ganz anders aus. Diese Studiengänge erforden hohe investitionen in Labormaterialien und sonstige Forschungsausstattung. Diese Gelder muss allein die UW/H einwerben, die anderen Hochschulen benötigen diese Mittel nicht bzw. können sie in den Aufbau eines Stiftungsvermögens stecken. Gleichzeitig haben Sie auch recht, die Uni-Führung hat es seit Jahren versäumt, eine langfristige Finanzierung aufzubauen. Sie verstrickt sich meist sehr schnell in ihre Rolle als Feuerlöscher anstatt langfristiger zu agieren. Aber wenn es überall brennt, ist ihr das auch nicht zu verdenken.

  • 20.12.2008, 13:19 UhrAnonymer Benutzer: Dominik Ruf

    Unsere (Hochschul)Kultur wider besseren Wissens verharrt in Agonie, wenn es darauf ankommt, zeitnah und aktuell zu handeln. Die Entleerung vieler Wortblasen führt zu keinerlei empirischer Progression und kommt einem "Nichthandeln" gleich. Wir auch an diesem beispiel zu sehen ist.

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