Hochschule: Privatuniversität offenbar gerettet: Neuer Sponsor gefunden

Hochschule: Privatuniversität offenbar gerettet: Neuer Sponsor gefunden

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Die Privatuniversität Witten-Herdecke ist offenbar gerettet: Ein Großsponsor will einspringen

Die von der Insolvenz bedrohte Privatuniversität Witten-Herdecke ist offenbar gerettet. „Es geht weiter in Witten“, sagte nach einer nächtlichen Krisensitzung im NRW- Wissenschaftsministerium ein Verhandlungsteilnehmer heute am frühen Morgen. Zuvor hatte es geheißen, es zeichne sich die Bereitschaft eines Großsponsors zum Einsteigen ab.

An den Verhandlungen hinter verschlossenen Türen hatten neben Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) und Hochschulvertretern auch Vertreter mehrerer Sponsoren teilgenommen. Sprecher von Hochschule und Ministerium wollten am frühen Morgen keine Stellung nehmen und verwiesen auf eine spätere Presseerklärung.

Die Privatuniversität ist akut von der Insolvenz bedroht, wenn nicht ein neuer Sponsor ein Finanzloch von mindestens 4,5 Millionen Euro für das zu Ende gehende Jahr schließt. Falls die Gespräche scheiterten, müsse noch vor Weihnachten der Insolvenzantrag gestellt werden, hatte Hochschulsprecher Ralf Hermersdorfer gestern gesagt. Das Land hatte vergangene Woche völlig überraschend bekanntgegeben, dass es die für 2008 noch nicht ausgezahlte Hochschulförderung von 4,5 Millionen Euro stoppt.

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Außerdem soll die Hochschule drei Millionen Euro für 2007 zurückzahlen. Das Wissenschaftsministerium hatte die Mittelstreichung damit begründet, dass die Universität keine ordnungsgemäße Geschäftsführung mehr nachweisen könne. Das streitet die Hochschule strikt ab. An der Hochschule studieren rund 1200 Studenten unter anderem Medizin und Betriebswirtschaft.

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