
Ihre Prognose für das operative Ergebnis 2009 kürzte der Konzern um rund 500 Millionen Euro auf rund 4,7 Milliarden Euro. Im abgelaufenen dritten Quartal konnte die Post zwar den Umsatz steigern, der Gewinn ging aber deutlich zurück. Der operative Gewinn (Ebit) sei um 18,3 Prozent auf 841 Millionen Euro gesunken. Ohne Einmaleffekte aus dem Verkauf von Beteiligungen durch die Tochter Postbank blieben 739 Millionen Euro. Der Konzerngewinn nach Minderheiten brach um 34,6 Prozent auf 350 Millionen Euro ein. Der Umsatz legte um fünf Prozent auf 15,638 Milliarden Euro zu. Für 2007 hob der Konzern seinen Ausblick allerdings leicht an und erwartet nun ein Ebit ohne Einmaleffekte von rund 3,7 Milliarden Euro nach zuvor "mindestens" 3,6 Milliarden Euro. Die Aktionäre sollen für 2007 nach den Plänen des Vorstands eine deutlich höhere Dividende von 90 (75) Cent erhalten. Trotz des Endes ihres Briefmonopols in Deutschland will die Post im kommenden Jahr das Ebit auf rund 4,2 Milliarden Euro steigern. Der Konzern sei sehr zuversichtlich, dass der operative Gewinn der Briefsparte durch den verschärften Wettbewerb um maximal 20 Prozent zurückgehen werde. Im Rahmen ihres neuen Kapitalmarktprogramms, mit dem der Konzern "zusätzlichen Wert" für seine Anteilseigner schaffen will, will die Post sich auch von Immobilien und anderen Vermögenswerten trennen und damit in den nächsten zwei Jahren mindestens ein Milliarde Euro einstreichen. Durch Einsparungen soll das Ebit-Wachstum zudem um rund eine Milliarde Euro bis Ende 2009 unterstützt werden. "Leistungsschwache Unternehmensbereiche" wolle das Management künftig "schonungslos" identifizieren und ihre Profitablität steigern, kündigte die Post an.






















