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Hohe Energiekosten: Bayer droht mit Produktionsverlagerung

von Jürgen Salz und Roland Tichy

Deutschland wird als Unternehmensstandort wegen seiner hohen Energiekosten zunehmend unattraktiv. Das findet zumindest Bayer-Chef Marijn Deckkers - und investiert bereits in Standorte in China.

Angesichts der beschlossenen Energiewende und weiter steigender Stromkosten droht Bayer-Chef Marijn Dekkers mit der Verlagerung von Produktion ins Ausland. "Es ist wichtig, dass wir im Vergleich mit anderen Ländern wettbewerbsfähig bleiben. Ansonsten kann sich ein globales Unternehmen wie Bayer überlegen, seine Produktion in Länder mit niedrigeren Energiekosten zu verlagern", sagte Dekkers der WirtschaftsWoche.

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"Deutschland wird als Produktionsstandort für die energieintensive Chemieindustrie unattraktiver." Schon heute seien die Energiepreise in Deutschland die höchsten in der EU, kritisiert Dekkers. Daher liege der Schwerpunkt neuer Investitionen bei der Kunststoff- und Chemiesparte von Bayer bereits in China. Dekkers: "Deutschland verliert relativ an Bedeutung."

8 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 09.08.2011, 00:18 UhrAnonymer Benutzer: Wirtschaftweiser

    @ MV : korrekt ... , und der Absturz der börsen ist die "Trendwende"

    @ Nicolo : Vielen Dank für dieses "Zurechtrücken der Tatsachen" , in anderen Gewerken sieht das ähnlich aus !

  • 09.08.2011, 00:12 UhrAnonymer Benutzer: Gesine...

    Vielleicht sollte man Herrn Dekker drohen ihn mit Schimpf und Schande aus dem Land zu jagen ...

  • 08.08.2011, 16:24 UhrAnonymer Benutzer: Nicolo

    Ob Herr Dekkers weiss, dass die Stromkosten nur einen Anteil von 2% an der bruttowertschöpfung in der Chemieindustrie haben?! bei einem Strompreisanstieg von 1 Cent / kWh würde sich der Kostenanteil um ca. 0,3% erhöhen. Und dafür will Herr Dekkers das Risiko Produktionsverlagerung eingehen?!

    Solche Manager braucht das Land (nicht)!

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