Hotelkette Accor: Riskanter Wechsel

Hotelkette Accor: Riskanter Wechsel

von Hans-Jürgen Klesse

Accor Dennis Hennequin, 52, seit 26 Jahren bei McDonald’s und seit 2005 dort Europa-Chef, wechselt zum 1. Dezember an die Spitze der französischen Hotelgruppe Accor.

Womöglich eine riskante Entscheidung: Wegen seiner hohen Abhängigkeit vom Geschäftsreiseverkehr ist die Hotelbranche überdurchschnittlich krisenanfällig. Hinzu kommt: Der mit rund sechs Milliarden Euro Umsatz und fast 500 000 Zimmern größte Hotelkonzern Europas hat sich schon unter seinem bisherigen Chef Gilles Pélisson gut geschlagen. 2010 dürfte Accor den Umsatz um sieben Prozent steigern und 400 bis 420 Millionen Euro Gewinn erzielen. „Das zu übertreffen dürfte nicht einfach sein“, sagt ein Experte. Die Finanzinvestoren Eurazeo und Colony Capital, mit zusammen 27 Prozent Accor-Hauptanteilseigner, wollen mit dem neuen Mann offenbar einen Kurswechsel durchsetzen. „Hennequin ist Franchise-Experte, vermutlich soll er Accor vor allem über neue Lizenznehmer wachsen lassen, weil dafür kaum Kapital notwendig ist“, sagt Stephan Gerhard, Chef der Hotelberatungsgesellschaft Treugast. Fraglich, ob das Konzept aufgeht. „Franchise in der Hotellerie ist schwierig“, sagt Gerhard, „in Wachstumsmärkten wie China oder Afrika muss man in der Anfangsphase eigenes Geld investieren.“

Anzeige
Anzeige
Unternehmer stellen sich vor
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%